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NERUDA

NERUDA Montag, 27.03.2017 , 18.00 Uhr +
Dienstag, 28.3.2017, 20.30 Uhr


von Pablo Larraín

Frankreich, Spanien, Argentinien, Chile 2016, SP d/f 107'

 

Der berühmte Dichter und Kommunist Pablo Neruda bezichtigt Staatspräsident Videla – einst sein Kampfgefährte – des Verrats. Man schreibt das Jahr 1948, der Kalte Krieg ist in Chile angekommen. Nerudas Kritik hat Folgen: Er verliert als gewählter Senator die politische Immunität, soll verhaftet werden und muss untertauchen. Das ruft Kommissar Óscar Peluchonneau auf den Plan. Er ist von der Idee besessen, Neruda dingfest zu machen. Doch dieser führt ihn immer wieder in die Irre und entkommt. Das Katz- und Maus-Spiel führt den wortgewaltigen Freigeist und den sturen Staatsdiener bis ins Andengebirge, wo Neruda das letzte Kapitel des Duells mit Peluchonneau in Szene setzt …

 

Endlich wird dem chilenischen Literatur-Nobelpreisträger Pablo Neruda (1904-1973) filmisch Reverenz erwiesen. Regisseur Pablo Larraín («Jackie», «No») greift reale Ereignisse auf und bettet sie in einen fiktionalen Plot mit Film-Noir-Elementen. Ironisch-provokativ und mit Esprit wird so ein faszinierendes Pablo-Neruda-Universum rekonstruiert. Larraíns bewegender Spielfilm ist erhellend für Neruda-Kenner, animierend für ein entdeckungsfreudiges Kinopublikum und bringt herausragende Darsteller auf die Leinwand: Luis Gnecco spielt den Charakterkopf Neruda mit Bravour, Gael García Bernal verleiht Peluchonneau eine sensible Tragikomik.

 

«Diese Sehnsucht, ernst genommen zu werden, seinen Leidenschaften nachgehen zu können, frei von gesellschaftlichen Zwängen zu leben, fängt, ja, fordert Nerudas Poetik ein. Larraín hat es geschafft, diese Macht der Sprache in Bilder und eine filmische Erzählung zu fassen.» (kino-zeit.de)


Mehr zu NERUDA:
Cineman: «Poetische Jagd»


Das aktuelle Gesamtprogramm finden Sie im Downloadbereich als PDF.

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