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DIE BLUMEN VON GESTERN

DIE BLUMEN VON GESTERN Sonntag, 30.04.2017 , 18.00 Uhr / 20.30 Uhr +
Montag, 1.5.2017, 20.30 Uhr


von Chris Kraus

Deutschland/Österreich 2016, D 125'

 

Totila Blumen (Lars Eidinger) ist Holocaust-Forscher. Als solcher versteht er keinen Spass. Weder im Allgemeinen noch im Besonderen, wenn seine Kollegen versuchen, aus einem Auschwitz-Kongress ein werbefinanziertes Medien-Event zu machen. Als man Totila dann auch noch die sehr junge und sehr nervige französische Studentin Zazie (Adèle Haenel) als Praktikantin vor die Nase setzt, die ihm folgt wie ein Hündchen und mit seinem direkten Vorgesetzten (Jan Josef Liefers) ein Verhältnis hat, ist der stets ernst und überlegt dreinblickende Mann am Ende.


Alles, was eine gute Komödie braucht: Schnelle Dialoge, originelle Situationskomik, kluger schwarzer Humor und ganz viel Herz. Und wie sich Lars Eidinger und Adèle Haenel zoffen und lieben, das muss man sehen.


Mit DIE BLUMEN VON GESTERN ist Chris Kraus (Vier Minuten) ein meisterlicher Film gelungen, der stilsicher zwischen Komik und Tragik balanciert. Aberwitzig, anspruchsvoll, genial.

 

«Die Dialoge sprühen Gift, die Situationskomik ist herrlich grotesk und die Charaktere sind höchst originell. Der französische Shootingstar Adèle Haenel spielt mitreißend flippig und Lars Eidinger herrlich mies gelaunt. Chris Kraus gelingt die Balance zwischen Slapstick und Ernst, zwischen Romantik und böser Satire über unseren Umgang mit dem Holocaust. Das ist von erstaunlicher Leichtigkeit und höchst unterhaltsam. Eine bissige und gleichzeitig warmherzige Komödie aus Deutschland.» (NDR)

 

«Dass die Gratwanderung zwischen Bestürzung und Befreiung in »Die Blumen von gestern« so gut funktioniert, hat sehr viel damit zu tun, dass Chris Kraus generell sehr viel Zeit und Gespür in seine Schauspieler investiert, dass er genau sieht, wenn etwas stimmt, und keine Ruhe gibt, bevor es so weit ist.» (epd)

 

«Der Film schlägt von der ersten Minute an eine forsche Gangart ein, nennt die Dinge direkt beim Namen und lässt die Widersprüche rasant aufeinanderprallen. Dabei nimmt Kraus nie die Pose der Provokation ein und entfernt sich doch meilenweit von den betulichen Gedenkritualen, in denen sich die offizielle Vergangenheitsbewältigungskultur dieses Landes so gemütlich eingerichtet hat. » (Zeit online)


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