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Cannes: Film über Frauenpaar gewinnt Goldene Palme

Cannes: Film über Frauenpaar gewinnt Goldene Palme

27.05.2013    

Für seinen Film  "La vie d'Adèle" über eine lesbische Liebe ist der  52-jährige französische-tunesische Regisseur Abdellatif Kechiche beim 66. Filmfestival von Cannes (15.-26. Mai 2013) mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden.

 

Erstmals in der Geschichte der Filmfestspiele wurde die Auszeichnung nicht nur an den Regisseur, sondern auch an die Schauspieler vergeben. Die Hauptdarstellerinnen des Films, Adèle Exarchopoulos (19) und Léa Seydoux (27), bekamen ebenfalls eine Auszeichnung. Es wurde in Cannes auch erstmals ein Film ausgezeichnet, der offen das Thema Homosexualität behandelt.

 

"La vie d'Adèle" erzählt von einer jungen Frau, die mit einer etwas älteren Studentin ihre erste grosse Liebe erlebt. Das dreistündige Werk begeisterte die Zuschauer in Cannes mit seiner Intensität und Authentizität.

 

Die Jury unter Vorsitz von Regisseurs Steven Spielberg zeichnete ausserdem die Brüder Ethan und Joel Coen mit dem Grossen Preis der Jury aus, dem zweitwichtigsten Preis des Festivals. Die US-Regisseure liessen sich mit ihrem melodramatischen "Inside Llewyn Davis" durch die Folkmusik-Szene im New York der 60er Jahre treiben.

Der Mexikaner Amat Escalante gewann für sein im Drogenbandenmilieu spielendes "Heli" den Preis für die beste Regie. Die Auszeichnung für das beste Drehbuch ging an Jia Zhangke für "A Touch Of Sin", in dem der Regisseur von verzweifelten Menschen im modernen China erzählt.

 

Als bester Schauspieler wurde Bruce Dern (76) für seine Leistung in dem Roadmovie "Nebraska" des Oscar-Preisträgers Alexander Payne geehrt. Beste Schauspielerin wurde Bérénice Bejo (36) aus dem Film "The Past" des Iraners Asghar Farhadi.

 


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