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Locarno: Goldener Leopard für Casanova-Film aus Spanien

Locarno: Goldener Leopard für Casanova-Film aus Spanien

17.08.2013    

«Historia de la meva mort» des Katalanen Albert Serra hat überraschend den Goldenen Leoparden des 66. Internationalen Filmfestivals von Locarno (7.-17.8.2013) gewonnen.

 

Beim Publikum ist der Siegerfilm, eine spanisch-französische Produktion über die letzten Tage von Casanova in armseligen und düsteren Ländereien in Nordeuropa, schlecht angekommen: Aus keinem anderen Wettbewerbsfilm sind so viele Zuschauer hinausgelaufen. Standing Ovations hatte es dagegen beim amerikanischen Film «Short Term 12» gegeben. Dieses Werk von Destin Cretton über eine Auffangstation für schwierige Jugendliche erhielt drei Preise, den Silbernen Leopard für die Beste Darstellerin Brie Larson, eine «Besondere Erwähnung» der Hauptjury und den Preis der ökumenischen Jury.

 

Ebenfalls eine «Besondere Erwähnung» der Hauptjury erhielt der Schweizer Dokumentarfilm «Tableau noir» von Yves Yersin über eine abgelegene Schule im Kanton Neuenburg. Diese Produktion wurde auch von der ökumenischen Jury lobend erwähnt und erhielt ferner einen Preis für Umwelt und Lebensqualität sowie die erstmals vergebene Auszeichnung von «Europa Cinemas Label».

 

Der Spezialpreis der Jury ging an den portugiesischen Film «E agora? Lambra-me» von Joaquim Pinto. Fernando Bacilio, der die Hauptrolle in «El Mudo» von Daniel und Diego Vega spielt, erhielt den Silbernen Leoparden für den besten Darsteller. Mit dem Silbernen Leopard für die beste Regie wurde der Südkoreaner Hong Sangsoo ausgezeichnet.

 

Dem Publikum auf der Piazza Grande gefiel der kanadische Film «Gabrielle» von Louise Archambault am besten. Den Publikumsrekord auf der Piazza (7600 Eintritte) erzielte die amerikanische Komödie «We're the Millers» mit Jennifer Aniston.

 

Zum besten internationalen Kurzfilm wurde der «La strada die Raffael» gewählt, der Italiener Alessandro Falco erhielt den «Pardino d'oro» in der den jungen Talenten gewidmeten Reihe «Pardi di Domani». Im nationalen Kurzfilmwettbewerb gingen die Preise an Michele Pennetta für «'A jucata», Marcel Barelli für «Vigia» und Marina Rosset für «La Fille de feuilles».


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