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Sechs Schweizer Filme an der Berlinale

Sechs Schweizer Filme an der Berlinale

18.01.2014    

Das Schweizer Filmschaffen ist mit sechs Filmen und Koproduktionen – fünf langen Filmen und einem Kurzfilm – im offiziellen Programm der 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin (6. bis 16. Februar 2014) vertreten.

 

Zwei Spielfilme sind im 29. «Panorama» der Berlinale zu sehen: «Der Kreis» von Stefan Haupt, spielt Ende der 50er Jahre in Zürich und erzählt die wahre Geschichte von Röbi Rapp und Ernst Ostertag, die sich im «Kreis», der Untergrund-Pionierorganisation der schwulen Emanzipation, kennenlernen und 50 Jahre später als erstes homosexuelles Paar in Zürich offiziell ihre Partnerschaft eintragen lassen.

In derselben Sektion läuft auch die schweizerisch-deutsch-österreichische Koproduktion «Über-Ich und Du» des in der Schweiz lebenden Deutschen Benjamin Heisenberg: eine Art Buddy Movie, in dessen Verlauf sich herausstellt, dass einige der Protagonisten Verbindungen zum Dritten Reich hatten. Der Cast umfasst bekannte Schweizer Schauspieler wie Bettina Stucky, Johanna Bantzer und Philippe Graber, die neben André Wilms und Georg Friedrich auftreten.

«Iranien» von Mehran Tamadon, der Dokumentarfilm des in Paris lebenden Regisseurs iranischer Abstammung, wird im 44. Forum des Jungen Films gezeigt. Der Animationsfilm «Nain géant» von Fabienne Giezendanner läuft mit 16 anderen Kurzfilmen im Wettbewerb «Generation Kplus».

In der Sektion «Perspektive Deutsches Kino» sind mit «Nebel» und «Neuland» zwei Schweizer Dokumentarfilme programmiert. Der 60-minütige «Nebel» der Schweizerin Nicole Vögele befasst sich mit den Themen Natur und Einsamkeit. Das bereits in Zürich und Berlin preisgekrönte Werk «Neuland» von Anna Thommen thematisiert die Integration von jungen Migrantinnen und Migranten in der Schweiz und wird im Rahmen des «Berlinale Kinotags» gezeigt.


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