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Locarno: Goldener Leopard für Sterbe-Dok "Mrs. Fang" aus China

Locarno: Goldener Leopard für Sterbe-Dok "Mrs. Fang" aus China

12.08.2017    

 

Mit dem Goldenen Leopard des 70. Filmfestivals Locarno (2.-12. August 2017) ist der Sterbe-Dokumentarfilm "Mrs. Fang" des Chinesen Wang Bing ausgezeichnet worden.

 

Der Siegerfilm des Internationalen Wettbewerbs  zeigt den Leidensweg der chinesischen Bäuberin Fang Xiuying auf, die die letzten acht Jahre ihres Lebens an Alzheimer litt. Das Publikum wählte die US-Komödie "The Big Sick" als besten Film auf der Piazza Grande. Mit 174'000 Eintritten verzeichnete das Festival etwa acht Prozent Zuschauerinnen und Zuschauer als im Vorjahr.

Die  wichtigsten Auszeichnungen am Locarno Festival 2017:

Internationaler Wettbewerb

- Goldener Leopard (90'000 Franken): "Mrs. Fang" von Wang Bing (Frankreich, China, Deutschland)

- Spezialpreis der Jury (30'000): "As Boas Maneiras" von Marco Dutra und Juliana Rojas (Brasilien, Frankreich)

- Beste Regie (20'000 Franken): F.J. Ossang für "9 Doigts" (Frankreich, Portugal)

- Beste Darstellerin: Isabelle Huppert für "Madame Hyde" (Frankreich, Belgien)

- Bester Darsteller: Elliott Crossett Hove für "Vinterbrødre" (Dänemark, Island)

Wettbewerb Cineasti del presente

- Goldener Leopard (40'000 Franken): "3/4" von Ilian Metev (Bulgarien, Deutschland)

- Spezialpreis der Jury Ciné+ (30'000 Franken): "Milla" von Valerie Massadian (Frankreich, Portugal)

- Preis für die beste Nachwuchsregie (20'000 Franken): Kim Dae-hwan für "Cho-haeng" (Südkorea)

- Besondere Erwähnung: "Distant Constellation" von Shevaun Mizrahi (USA, Türkei, Niederlande) und "Verão Danando" von Pedro Cabeleira (Portugal)

Bester Debütfilm

- Swatch First Feature Award (15'000 Franken): "Sashishi deda" von Ana Urushadze (Georgien, Estland)

- Swatch Art Peace Hotel Award (3-6 Monate Aufenthalt im gleichnamigen Hotel in Schanghai): "Meteorlar" von Gürcan Keltek (Niederlande, Türkei)

- Besondere Erwähnung: "Dene wos guet geit" von Cyril Schäublin (Schweiz)

Prix du Public UBS (30'000 Franken)

- "The Big Sick" von Michael Showalter (USA)

"Variety" Piazza Grande Award

- "Drei Zinnen" von Jan Zabeil (Deutschland, Italien)

Preis der ökumenischen Jury (20'000 Franken)

- "Lucky" von John Carroll Lynch (USA)

FIPRESCI-Preis (internationale Filmkritiker)

- "Qing Ting zhi yan" von Xu Bing (China, USA)

Preis der Kritikerwoche (8000 Franken)

- "Družina" von Roy Bicek (Slowenien, Österreich)


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