SISTER - L'ENFANT D'EN HAUT
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SISTER - L'ENFANT D'EN HAUT
SISTER - L'ENFANT D'EN HAUT
SISTER - L'ENFANT D'EN HAUT
Der zwölfjährige Simon fährt im Winter mit einer kleinen Seilbahn vom Industriegebiet im Tal, wo er allein mit seiner Schwester Louise lebt, in das prächtige, höher gelegene Skigebiet. Dort stiehlt er reichen Touristen Skis und Ausrüstung, um sie an die Kinder seines Wohnblocks zu verkaufen. Er erzielt damit ein bescheidenes, aber regelmässiges Einkommen.
Simons Machenschaften nehmen mit der Zeit immer grössere Ausmasse an. Louise, die vor kurzem ihre Stelle verloren hat, profitiert davon und wird immer abhängiger von Simon…
Ursula Meier siedelt ihren zweiten langen Spielfilm in einer Walliser Touristenhochburg an. Aus der Anonymität der Masse filtert sie die Geschichte eines Kindes, das für sich einen Weg gefunden zu haben glaubt, um seine prekären Verhältnisse zu mildern. Die Studie eines Heranwachsenden zwischen Lüge und dem unstillbaren Bedürfnis nach Liebe und Nähe wird zu einem existenziellen Diskurs über die Widersprüche einer scheinbar wohlhabenden Welt.
«Dass 'Sister' uns so nahe geht, liegt an der Feinfühligkeit der Inszenierung. Da ist Platz für Gesten, für Geräusche und vor allem für eine Stille, die Momente schafft, in denen die Welt stehen zu bleiben scheint. Ebenso wie unser Herz.» (Die Zeit)
«"L'enfant D'en Haut" ist ein vielschichtiger, toll erzählter Film mit sehr berührenden Elementen und ins Mark treffender Musik von John Parish, der einen nach aussen hin starken Jungen zeigt, der sich insgeheim nach nichts mehr sehnt als nach Liebe und einer funktionierenden Familie.» (3sat)
«Im Wesentlichen trägt Kacey Mottet Klein den Film auf seinen dünnen Schultern: Mal dreht er anderen Kindern kundig seine Beute an, dann wieder bettelt er bei seiner Sister um Zuwendung. Ursula Meier versteht es, Schauspieler zu führen. Und ihr Schlussbild ist dialektisch brillant.» (Züri-Tipp)
«Und die französisch-schweizerische Regisseurin Ursula Meier erweist sich nach ihrem furiosen Kinodebüt „Home“ erneut als Spezialistin für aus der Art geschlagene Familien – und für die Kunst, prekäre Beziehungen weder in die Katastrophe, noch in eine simple Versöhnung kippen zu lassen.» (Der Tagesspiegel)
«Mit ihrem zweiten Spielfilm “L’enfant d’en haut“ hat die französisch-schweizerische Regisseurin Ursula Meier einen klugen, sehenswerten Film gemacht, der vollkommen auf der Höhe der Zeit ist. Alles ist käuflich - diese Weltsicht hat schon der zwölfjährige Simon und versucht so, die Zerrüttung in seiner Familie aufzuhalten.» (ORF)
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