STEP ACROSS THE BORDER - Konzert Frith/Niggli
Im kino qtopia
STEP ACROSS THE BORDER - Konzert Frith/Niggli
STEP ACROSS THE BORDER - Konzert Frith/Niggli
Die Konzertreihe PAM! (Platz für Andere Musik) organisiert zusammen mit qtopia einen Fred-Frith-Abend. Um 20.30 Uhr spielt der britische Gitarrist, Komponist und Improvisator Fred Frith im Duo mit dem Ustermer Schlagzeuger und Komponisten Lucas Niggli. Anschliessend gibts den Musikfilm "Step across the border" aus dem Jahr 1990 zu sehen, für den sich die Dokumentarfilmer Nicolas Humbert und Werner Penzel zwei Jahre lang an die Fersen von Fred Frith geheftet hatten.
Fred Frith, John Zorn, Arto Lindsay, Ciro Battista, Iva Bitová, Bob Ostertag, Joey Baron, Jonas Mekas, Robert Frank - vereint in einer Zelluloid-Improvisation über Rhythmus, Bilderlust und Lebensfreude. Konzertmitschnitte, Interviews in heruntergekommenen Hotelzimmern und Kamerafahrten durch Metropolen wie New York und Tokio vermischen sich zu einer mitreissenden Klangreise. Musik und Bild sind eigenständig, keines unterwirft sich dem anderen und doch ergeben sich Überschneidungen, die mal komisch, mal absurd, mal einfach schön sind - wie die Maisfelder im Wind, die einen magischen Augenblick lang im Rhythmus von Friths Improvisationen schwingen.
STEP ACROSS THE BORDER ist ein schwarz-weisses Augenzwinkern über den Zusammenhang zwischen Schnellbahnen, Stürmen und elektrischen Gitarren und ein meisterhafter Diskurs über den Geist des Musik- und des Filme-Machens.
«In unserem Film treffen sich zwei verwandte künstlerische Ausdrucksformen: Improvisierte Musik und Cinema direct. In beiden Fällen geht es um den Moment, um das intuitive Begreifen, was in einem Raum vor sich geht. Musik und Film entstehen aus der verschärften Wahrnehmung für das Augenblickliche, nicht aus der Umsetzung eines gedanklichen Plans.» (Nicolas Humbert und Werner Penzel)
«Der Film schafft das, was sich Frith zum Ziel gesetzt hat: Er überquert jene Grenze der einfachen Wahrnehmung, seien das Töne, seien das Bilder – und gelangt zu neuen Empfindungen. Das Leben zeigt sich in Zusammenhängen und nicht mehr in Oberflächen.» (Tages-Anzeiger)