AISHEEN (STILL ALIVE IN GAZA)
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AISHEEN (STILL ALIVE IN GAZA)
AISHEEN (STILL ALIVE IN GAZA)
AISHEEN (STILL ALIVE IN GAZA)
Wo ist die Geisterbahn?", fragt ein Junge am Anfang von "Aisheen (Still Alive in Gaza)". "Hier ist sie, genau hier! Doch sie wurde bombardiert... "Willst Du es dir ansehen?", antwortet der Platzwart eines Vergnügungsparks. Eine Geisterbahn in einer Geisterstadt... Die Geisterstadt, das ist Gaza.
Hier begegnet man beherzten Clowns, die - mit bunten Luftballons - versuchen, Kinder die Erinnerungen an die Luftangriffe vergessen zu lassen; jugendlichen Fischern, die dort, wo das Meer jetzt eine verbotene Zone ist, hinauspaddeln und sich diebisch freuen über ihren Fang; einer jungen Frau, die vom Tod ihrer Mutter erzählt; einem ausgestopften Löwen, der wie eine Trophäe wirkt; oder den Rappern der Gruppe Darg Team, die sich von Stromausfällen nicht entmutigen lassen.
Poetisch, surreal, manchmal absurd: "Aisheen" zeichnet ein facettenreiches Bild vom Gaza-Streifen - fern demjenigen, das man aus den Medien kennt. Der mehrfach prämierte, eindringliche Film erzählt von Hoffnung und vom Warten auf eine bessere Zukunft. "Aisheen" ist eine Hymne an das Leben. Trotz allem.
«Von «Aisheen (Still Alive in Gaza)» (arabisch für «immer noch am Leben») geht eine seltsame Ruhe aus, eine Stille, auf die eine donnernde Explosion folgt. Und genau in dieser paradoxen Stille beobachtet dieser Film, hört zu, zeigt Begegnungen und nimmt sich in den Sequenzen Zeit, den Menschen im Gazastreifen zu Anerkennung und Menschlichkeit zu verhelfen. Dies ist der erste wichtige Film nach dem Krieg, der für alle Länder der Welt steht, die unter Gewalt leiden.» (art.tv)
«"Aisheen" ist ein starker Film, der ungewöhnliche Bilder zeigt. Das Absurde und Surreale geht über in einen poetischen Realismus: Am Schluss ist das Karussell erfolgreich repariert und das Publikum fährt mit dem jungen Fahrgast mit. Ein Funken Lebensfreunde und Hoffnung ist trotz allem vorhanden.» (Medien-Tipp)
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