MÉNAGE À TROIS
Im kino qtopia
MÉNAGE À TROIS
MÉNAGE À TROIS
Rudolf Buth, 86, hält die Einsamkeit nicht mehr aus. Der Witwer entschliesst sich schweren Herzens, seine Wohnung, in der er 45 Jahre gelebt hat, aufzugeben und sich eine neue Bleibe zu suchen. Pauline Pappert und Therese Heinze, beide ebenfalls 86, wohnen seit zehn Jahren in einer Frauen-WG. Nachdem sie lange Zeit vergeblich nach einer neuen Mitbewohnerin Ausschau gehalten haben, sind sie nun gewillt, es mit einem Mann zu versuchen.
Die ersten Wochen in der WG stellen alle Beteiligten auf eine harte Probe. Verschiedene Lebensentwürfe und unterschiedliche Mentalitäten prallen aufeinander. Auf einfühlsame Art und Weise gelingt es den beiden Damen aber nach und nach, ihren neuen Mitbewohner von sich und ihrer WG zu überzeugen. Rudolf Buth entpuppt sich als absoluter Glücksgriff und weiss die beiden Damen mit seinem Charme zu begeistern. Während Therese Heinze glaubt, ihn hier und da noch etwas erziehen zu müssen, bereitet es Pauline Pappert sichtlich Vergnügen, mit ihm herum zu schäkern. Leider dauert die Hochstimmung in der WG nicht an.
Der Dokumentarfilm „Ménage à trois“ zeigt, wie drei Menschen im hohen Alter zueinander finden. Die Geschichte eines Neuanfangs mit 85. Filmmacherin Nathalie Pfister wird nach dem Film anwesend sein.
«Dass es nicht nur den Filmemachern, sondern auch den drei Protagonisten gelingt, immer wieder ironische Distanz, vor allem aber die spielerische Inszenierung der eigenen Probleme hinzukriegen, macht die grosse Stärke dieses 56minütigen Filmes aus.» (Sennhausers Filmblog)
«Die drei Menschen haben im hohen Alter nochmal eine Umstellung erleben müssen. In «Ménage à Trois» wird nicht exakt das vorgeführt, was man "Spätes Glück" nennt. Die drei haben sich arrangiert, zeigen Interesse, erleben wachsende Zuneigung. Von Liebe spricht man auch, aber theoretisch. Der Zustand ist: Die mögen sich gut leiden. Die Frau Heinze, die Frau Pappert und der Herr Buth.» (Rundschau)
«Höhepunkte des Films sind die Szenen, in denen sich die Protagonisten gegenseitig das Du anbieten. Ein halbes Jahr haben Pfister und Haller die WG begleitet und gefilmt, wie Frau Pappert und Herr Buth herumschäkern oder wie Frau Heinze versucht, ihren neuen Mitbewohner zu erziehen - aber auch, wiei bei Frau Pappert eine Depression ausbricht. Es sind persönliche Einblicke in den WG-Alltag: ergreifend, unterhaltsam, erhellend.» (Tages-Anzeiger)
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Cinedolcevita/qtopia organisiert den Anlass zusammen mit der Interessengemeinschaft "IG alternativ Uster", die gegründet wurde von den beiden Landeskirchen, Pro Senectute, dem Senioren-Netzwerk, dem Besuchsdienst und dem Frauenverein Uster und sich für die Interessen von Seniorinnen und Senioren einsetzt.