THE SECOND MOTHER
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THE SECOND MOTHER
THE SECOND MOTHER
THE SECOND MOTHER
Einfach mal in den Swimmingpool springen? Im Wohnzimmer statt in der Küche essen? Für Val ist sowas undenkbar. Seit Jahren führt sie in São Paulo den Haushalt einer Familie, für deren Sohn ist sie wie eine Mutter. Ihre eigene Tochter musste Val in ihrer Heimat zurücklassen, die beiden haben sich ewig nicht gesehen.
Doch jetzt kommt Jéssica in die Stadt, um zu studieren – und sie sieht keinerlei Grund, sich an die herrschenden Gepflogenheiten zu halten. So schläft sie im Gästezimmer statt in der Bediensteten-Kammer und sie nimmt sich einfach aus dem Kühlschrank, worauf sie gerade Lust hat. Val ist entsetzt – bis ein Geheimnis ans Licht kommt, das Jéssica lange gehütet hat…
Die brasilianische Regisseurin Anna Muylaert bringt mit ihrem aktuellen Film eine so universelle wie bezaubernde Sozialkomödie auf die Leinwand. Die liebevoll gezeichneten Figuren – allen voran die charismatische Val, exzellent gespielt von Regina Casé – wachsen einem sofort ans Herz. «The Second Mother» ist ein leichtfüssig erzählter Film mit ernsten Untertönen, voller berührender Momente und Situationskomik. Er wurde an der Berlinale mit dem Publikumspreis und am Sundance Festival mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet.
«Dass ihr Film trotz aller Klischees frisch und berührend wirkt, hat vor allem mit der tollen schauspielerischen Leistung von Regina Casé zu tun: Ihre bodenständige Val ist eine jener Figuren, die man aus dem Kino gern ins Leben mitnehmen würde.» (Züri-Tipp)
«Anna Muylaerts kleine Geschichte aus der großen brasilianischen Erzählung lebt von der hohen Kunst, die wechselseitigen Verstrickungen mit Humor und Widersprüchlichkeit darzustellen. Die Hauptdarstellerin Regina Case ist dabei allein schon den Filmbesuch wert. Als Val verkörpert sie perfekt den „einfachen“ Menschen, der sich in der alten Welt ganz wohlfühlt, aber dennoch frei genug ist, eine Entscheidung zu treffen.» (taz.de)
«Dieser Film hat alles, was man sich für einen guten Publikumsfilm wünscht: Witz, Tragik und Tränen, auch Spannung, vor allem aber eine Herzenswärme, die man mit nach Hause nimmt.» (kinoi-zeit.de)
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