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THE GREAT MATCH

Im kino qtopia

Sonntag, 06.06.2010
18:30 Uhr
THE GREAT MATCH

THE GREAT MATCH

von Gerardo Olivares
Spanien, Deutschland, 2005, ohne Dialoge de/fr, 88'
21:00 Uhr
THE GREAT MATCH

THE GREAT MATCH

von Gerardo Olivares
Spanien, Deutschland, 2005, ohne Dialoge de/fr, 88'
Montag, 07.06.2010
20:30 Uhr
THE GREAT MATCH

THE GREAT MATCH

von Gerardo Olivares
Spanien, Deutschland, 2005, ohne Dialoge de/fr, 88'
THE GREAT MATCH
von Gerardo Olivares
Spanien, Deutschland, 2005, ohne Dialoge de/fr, 88'

 

Für den grössten Teil der Menschheit ist der Zugang zu Fussball-Übertragungen kein Thema, denn Livebilder aus den Stadien werden jeweils in die abgelegensten Weltgegenden übermittelt. Und doch gibt es Menschen, für die es alles andere als selbstverständlich ist, das globalste aller Sportereignisse - das Finale einer Fussball-Weltmeisterschaft - am Bildschirm mitverfolgen zu können. Im brasilianischen Amazonas-Dschungel, in der Téneré-Wüste Nigers oder im mongolischen Altai-Gebirge haben die (mehrheitlich männlichen) Fussballfans mit ganz profunden Schwierigkeiten zu kämpfen, um die Mattscheibe eines Fernsehgeräts überhaupt zum Leben zu erwecken. Ihre grösste Sorge im Film des Regisseurs Gerardo Olivares ist es denn auch, die jeweiligen Fernsehapparate rechtzeitig für die Übertragung des WM-Endspiels von 2002 und während mindestens neunzig Minuten sowohl mit Strom als auch mit Empfang versorgen zu können: Den Indios fehlt ein Kabel, den Tuareg die Antenne, den Mongolen der Strommast und - wie sich herausstellen soll - auch ein Stromzähler.

Dass die Globalisierung zumindest in Bezug auf transportable Güter inzwischen auch die äussersten Ränder der Zivilisation erreicht hat, ist allgemein bekannt. Doch dass dies auch für den Bekanntheitsgrad des Fussballers Ronaldo gilt, weil der Fernseher im Zelt des Mongolen einen genauso zentralen Platz einnimmt wie auf dem Kamelrücken, zeigt Gerardo Olivares erstaunlich skurriler Film. The Great Match ist ein globales Abenteuer der ganz besonderen Art, das in gleichem Mass von den betörenden Landschaften wie von der übertrieben-verqueren Selbstinszenierung seiner Laiendarsteller lebt.

 

«Die Authentizität des Alltagslebens steht gleichberechtigt neben dem Unterhaltungswert der drei Episoden, die Schönheit der Landschaft ist Olivares genauso wichtig wie der trockene Humor. Und dass der Fussball die Völker einander näherbringt, zumindest alle vier Jahre, ist eine schöne Utopie.» (Hamburger Abendblatt)

«Ausgelassen und witzig erzählt der in Naturfilmen bewanderte spanische Regisseur Gerardo Olivares von der einfallsreichen Beschaffungsenergie Fußballsüchtiger und macht daraus eione augenzwinkernde Hommage an den menschlichen Spieltrieb.» (Der Spiegel)

«Ein urkomischer Spiel-Film mit echten Menschen aus fremden Welten - und wunderschönen Bildern aus Busch, Wüste und eisiger Steppe.» (Brigitte)

«Dass das Fussballspiel selbst nur eine begleitende Rolle spielt, sei zuletzt auch als Aufmunterung an jene adressiert, die mit Ballzauber eher nichts am Hut haben. Was diesen Film ausmacht, ist das Phänomen Fussball und die Leidenschaft, die er auf der ganzen Welt zu entfachen vermag, als solches.» (programmkino.de)

 

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