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DIE FREMDE

Im kino qtopia

Sonntag, 10.10.2010
18:30 Uhr
DIE FREMDE

DIE FREMDE

von Feo Aladag
Deutschland, 2009, DE de, 119'
21:00 Uhr
DIE FREMDE

DIE FREMDE

von Feo Aladag
Deutschland, 2009, DE de, 119'
Montag, 11.10.2010
20:30 Uhr
DIE FREMDE

DIE FREMDE

von Feo Aladag
Deutschland, 2009, DE de, 119'
DIE FREMDE
von Feo Aladag
Deutschland, 2009, DE de, 119'

 

"Hör auf zu träumen!", sagt die Mutter (Derya Alabora) zu ihrer 25-jährigen Tochter Umay (Sibel Kekilli), als diese mit ihrem kleinen Sohn Cem vor der Berliner Wohnungstür ihrer Eltern steht. Umay ist aus einem unglücklichen Eheleben in Istanbul ausgebrochen und will zurück in Berlin ein selbstbestimmtes Leben führen.

Sie weiss, dass sie ihren Eltern und Geschwistern damit viel zumutet, hofft aber, dass die liebevolle Verbundenheit stärker ist als alle gesellschaftlichen Zwänge. Doch schon bald erkennt sie, dass ihre Familie die traditionellen Konventionen nicht einfach über Bord werfen kann und an der Herausforderung zu zerbrechen droht. Als die Familie beschliesst, Cem zu seinem Vater in die Türkei zurückzuschicken, um den Ruf der Familie wieder herzustellen, flieht Umay erneut und bricht alle Brücken hinter sich ab.

Umay verliebt sich in Stipe (Florian Lukas) und baut für Cem und sich ein neues Leben auf. Als sie versucht, sich wieder mit ihrer Familie zu versöhnen, erkennt sie nicht, dass es bereits zu spät dafür ist...

 

«Sibel Kekilli verkörpert die so kämpferische wie zerbrechliche Umay mit atemberaubender Eindringlichkeit. Das sind keine Abziehbilder, sondern pulsierende Wesen, wie sie in keinem Zeitungsbericht zu finden sind. Das ist sehr wohl neu. Und sehr mutig.» (zitty)

«Bis in die kleinsten Rollen grossartig besetzt, zeigt dieser Spielfilm eindringlich eine Realität, die wir oftmals hinter Klischees oder in Schubladen verstecken.» (ZDF, Aspekte)

«Ganz unpolemisch und ohne zornigen Eifer mischt sich dieser Film ein in die Debatte um Integration und den dogmatischen Traditionalismus, der ihr entgegensteht. Er produziert nicht jene ideologische Überhitze, in der die Vereinfacher von einem Kopftuch gleich auf den islamisch begründeten Ehrenmord kommen. Oder auf der anderen Seite die Idylliker der Multikulturalität auf ihr allzeit verständnisvolles «Andere Länder, andere Sitten».» (Tages-Anzeiger)

 

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