BLIND DATES
Im kino qtopia
BLIND DATES
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BLIND DATES
Mit 40 Jahren lebt der Lehrer Sandro noch immer bei seinen Eltern, die sich ständig in sein Privatleben einmischen. Die Blind Dates, zu denen ihn sein Freund Iva drängt, interessieren ihn kaum. Bei einem Ausflug ans Schwarze Meer verliebt er sich auf einmal in die Friseurin Manana.
Als deren Ehemann Tengo vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird, nimmt Sandros Schlamassel absurde Dimensionen an. Er gerät in wüste Familiendispute und sieht sich gezwungen, die von Tengo geschwängerte Natia bei seinen Eltern einzuquartieren. Fehlschlüsse und Missverständnisse sind der Motor dieser melancholischen Komödie, in der sich alle immer in alles einmischen, während doch niemand wirklich zuhört, und alle alles falsch verstehen. Im Zweifelsfall argumentiert man wild durcheinander, und die Situation löst sich in heftigen Ausbrüchen auf.
Levan Koguashvilis zweiter Spielfilm steht damit in den
besten Traditionen des georgischen Kinos. Der Erzählton ist ruhig, die
Ereignisse überschlagen sich. Unsentimental, mit Auslassungen und
Andeutungen, in wunderbaren Farbkompositionen und mit enormem Gespür für
Räume, Architektur und Stadtlandschaften erzählt, gewinnt der Film
schliesslich ungeheure Tiefe
«Ein wunderbar melancho-komischer Novemberblues aus Georgien.» (SRF Schweizer Radio)-
«Ein langsam glimmendes Entzücken mit einem gefühlvollen Nachleuchten.» (Variety)
«Ein zutiefst humaner Film, der lange nachklingt - man möchte sofort nach Tbilissi reisen.» (NZZ)
«Der georgische Regisseur Levan Koguashvili hat eine surreal-melancholische Komödie gedreht - eine, in der die Alltäglichkeit immer wieder ins Tragische oder auch ins Absure kippt.» (Tages-Anzeiger)
«Der Georgier Levan Koguashvili schuf mit "Blind Dates" eine feine, lakonische, meditative, absurde Komödie über die Schwierigkeiten, sich persönlich zu begegnen.» (Der andere Film)
«Blind Dates ist ein Lichtstreifen.» (Der Freitag)
«Schon das Gesicht von Sandro ist ein Ereignis, es changiert zwischen unbewegt und unbegwegt. Und doch bekommt man alle seine innern Regungen mit.» (ProgrammZeitung)
«Von einer wunderbaren Melancholie durchzogen.» (Zitty)
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