DÜRRENMATT - EINE LIEBESGESCHICHTE

Im kino qtopia

Dienstag, 03.11.2015
20:30 Uhr
DÜRRENMATT - EINE LIEBESGESCHICHTE

DÜRRENMATT - EINE LIEBESGESCHICHTE

von Sabine Gisiger
Schweiz, 2015, DE , 85'
DÜRRENMATT - EINE LIEBESGESCHICHTE
von Sabine Gisiger
Schweiz, 2015, DE , 85'

 

Sabine Gisiger setzt setzt dem Menschen, Denker, Schriftsteller und Maler Friedrich Dürrenmatt ein intimes filmisches Denkmal.
 
Im Zentrum des Films steht die bisher unbekannte Liebesgeschichte von Friedrich Dürrenmatt  und seiner Frau Lotti Dürrenmatt-Geissler. 40 Jahre lebten die beiden in einer engen Beziehung: Kein Werk, das er nicht mit ihr diskutierte, keine Probe, auf die sie ihn nicht begleitete. In späteren Jahren wurde die Beziehung zunehmend problematisch. Nach Lottis Tod 1983 stürzte Dürrenmatt in eine tiefe Krise, aus der er sich mit einer neuen,
grossen Liebe befreite.

Dürrenmatt war einer, der gerne laut dachte. Einer, der von sich behauptete, dass er nie verzweifle,  weil er immer berauscht sei von den Möglichkeiten des Guten, des Bösen und des Verrückten, die es auf dieser Welt gebe.
Seine Schwester Verena (Vroni) Dürrenmatt (91) und seine Kinder Peter Dürrenmatt (66) und Ruth Dürrenmatt (64), die zum ersten Mal öffentlich über den Vater reden, kennen auch die andere Seite: Für Dürrenmatt stellte der Humor die einzige Möglichkeit dar, Distanz zu einer Welt zu nehmen, die er schwer erträglich fand und oft schwer ertrug. Aber wenn man die Wahl zwischen zwei Todesarten habe, so Dürrenmatt, solle man sich nicht zu Tode ärgern, sondern sich lieber zu Tode lachen.

 

«Denn «Dürrenmatt» ist das, was Friedrich der Grösste von allem am meisten liebte, nämlich eine Berner Platte von einem Film: Üppig, deftig, garniert mit beissendem Witz und süsser Liebe. Und so weise, dass man weiss: Die Schweiz sollte sich ganz dringend wieder mehr auf ihren Dürrenmatt besinnen.» (watson)


«Dieser Film ist also nicht nur ihm, dem Grossen, dem Bedeutenden, dem Meteor und dem Richter aller Henker gewidmet, sondern auch ihr, seiner Geliebten, seiner Frau, seiner ersten Leserin und Mitdenkerin. Die Kinder erinnern sich, dass ihre Eltern so stark aufeinander bezogen gewesen seien, dass sie sich manchmal ganz vergessen gefühlt hätten, obwohl sie im gleichen Zimmer waren.» (SRF)

 

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