LA GRANDE BELLEZZA
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LA GRANDE BELLEZZA
Rom im sommerlichen Glanz. Die Touristen drängen sich auf dem
Gianicolo: Ein Japaner, überwältigt von so viel Schönheit, bricht
zusammen. Jep Gamberdella - trotz der ersten Alterungserscheinungen ein
attraktiver Mann mit unwiderstehlichem Charme - geniesst das mondäne
Leben der Stadt in vollen Zügen. Er ist auf allen Empfängen und Festen
zu sehen, sein sprühender Geist und seine Gesellschaft sind sehr
gefragt.
Der erfolgreiche Journalist und unverbesserliche
Verführer hat in seiner Jugend einen Roman geschrieben, der ihm einen
Literarturpreis und den Ruf des frustrierten Autors eingebracht hat. Er
verbirgt seine Ratlosigkeit hinter einer zynischen, nüchternen Haltung
und betrachtet die Welt mit bitterem Durchblick. Auf der Terrasse seiner
Wohnung oberhalb des Kolosseums veranstaltet er Feste, bei denen sich
"Der menschliche Apparat" - so der Titel seines Romans - entblösst und
die Komödie des Nichts zum Besten gibt.
Jep, der gleichgültige
Beobachter, träumt manchmal davon, wieder zu schreiben, aber wird ihm
das gelingen? Die Erinnerungen an seine Jugendliebe lassen ihm keine
Ruhe. Wird er seinen Ekel vor sich und den anderen überwinden können in
einer Stadt, deren blendende Schönheit etwas Lähmendes hat?
Toni
Servillo zeigt in diesem komplexen Part seine grosse Schauspielkunst,
bestens unterstützt von Italo-Stars, zu denen unter anderem Serena
Grandi und Sabrina Ferilli gehören.
«Eine bezaubernde Komödie» (ZüriTipp)
«La Grande Bellezza ist nichts weniger als ein cineastisches Monument, ein moderner Kunstfiolm voller Wahrhaftigkeit. Ein visuelles Feuerwerk.» (NZZ am Sonntag)
«Wir wollen immer weiter mit der Kamera fliegen, immer weiter Partys besuchen und uns an den skurrilen Ereignissen erfreuen. Und, ach, wie ernüchternd ist es, wenn plötzlich der Abspann beginnt. Dann nämlich müssen wir wieder raus in eine Welt, die nicht halb so schön ist wie Sorrentinos La Grande Bellezza, und uns wieder unserer eigenen Sinnsuche widmen.» (filmosophie.com)
«Eine virtuose Kameraführung, die den Atem raubt und uns in Staunen versetzt, eine Pop-Montage, die die Sinne lähmt und die Gedanken in fast halluzinatorischem Rhythmus Gestalt annehmen lässt...» (PREMIERE)
«Voller Humor und visuell atemberaubend.» (20 MINUTES)
«Lustig, verrückt, verträumt, sinnlich, techno, barock... La Grande Bellezza erinnert an Fellini und die grossen Meister der transalpinen bildenden Kunst.» (LE MATIN)
«Opulent, phantasievoll, verspielt, eine reine Augenweide ist diese tiefe Verbeugung vor dem grossen Federico [Fellini].» (NZZ)
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