TOM À LA FERME

Im kino qtopia

Dienstag, 20.01.2015
20:30 Uhr
TOM À LA FERME

TOM À LA FERME

von Xavier Dolan
Kanada, Frankreich, 2013, FR de, 105'
TOM À LA FERME
von Xavier Dolan
Kanada, Frankreich, 2013, FR de, 105'

 

Ein eindringlicher Psychothriller, so frisch wie modern: ein Meisterstück, am Filmfestival Venedig mit dem renommierten Kritikerpreis ausgezeichnet.
 
Tom, ein junger Werbetexter, reist auf eine abgelegene Farm, zur Familie seines verstorbenen Liebhabers Guillaume. Dort angekommen realisiert er, dass niemand von ihrer amourösen Beziehung weiss. Die Mutter glaubt sogar, Guillaume habe eine Freundin gehabt. Sein älterer Bruder Francis nötigt Tom, zu bleiben – unter dem Vorwand, die Mutter müsse unbedingt geschützt und ihr eine heile Welt vorgespielt werden. Worum aber geht es Francis wirklich? Was treibt ihn an?

Der vielfach prämierte Xavier Dolan («Les amours imaginaires», «Laurence Anyways») zählt zu den talentiertesten Regisseuren des aktuellen Kinos. Er versteht es, sich mit jedem Film neu zu erfinden, und doch zeichnet ihn eine ganz eigene, unverkennbare Handschrift aus.

Gekonnt zitiert Dolan in «Tom à la ferme» Klassiker von Kinogrössen wie Alfred Hitchcock, während die wunderbare Musik von Gabriel Yared an Melodramen der 50er-Jahre erinnert.

«Eine einmalige Mischung aus grosser Oper, Thriller und einer Kritik der Geschlechterbilder, leidenschaftliches, so kluges wie durchgedrehtes Kino!» (NDR)

 

«Dolan zieht den Zuschauer in ein faszinierendes Verwirrspiel hinein, bei dem nie klar wird, wer über welches Wissen verfügt. Erzählt wird aus der Perspektive des Fremdlings, der sowohl Komplize des Täters als auch dessen Opfer ist.» (Berliner Zeitung)

 

«Patricia Highsmith und Hitchcock hätten ihre Freude an diesem lässigen Suspense-Drama, bei dem als Sahnehäubchen der Oscar-Preisträger Gabriel Yared auf dem Soundtrack den gruseligen Geigenklängen eines Bernard Herrmann seine musikalische Reverenz erweist.» (programmkino.de)

 

«Bei aller Virtuosität blendet Xavier Dolan aber nicht mit Regie-Mätzchen. Alle eingesetzten Mittel stehen im Dienst der Geschichte. Er macht kein verrätseltes Kunstkino, sondern grosse Kinokunst. Seine Erzählleidenschaft kennt keine Grenze. Bei Dolan wird noch der Abspann zum Epilog. Er muss immer weiter erzählen. Buchstäblich bis zum letzten Bild.» (Zeit Online)


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