GRAND CENTRAL
Im kino qtopia
GRAND CENTRAL
GRAND CENTRAL
GRAND CENTRAL
Zwei Jungstars des französischen Kinos, Tahar Rahim und Léa Seydoux, in einem leidenschaftlichen Drama.
Gary ist einer der Menschen, denen nie etwas geschenkt wird. Nach einer Reihe Gelegenheitsjobs findet er eine Anstellung in einem Kernkraftwerk. Trotz der Risiken findet er Gefallen an seiner Arbeit, die ihm endlich bringt, was er lange gesucht hat: Ein Einkommen, eine Heimat und Zugehörigkeit zu einem Team als eine Art Familienersatz.
Und er lernt auch die schöne Karole kennen, die Verlobte seines Kumpels Toni. Wie eine gefährliche Dosis macht sich die verbotene Liebe in Gary breit. Im Schatten der Kühltürme entsteht ein zerreissendes Dreieck der Liebe.
«"Grand Central" ist kein Anti-AKW-Film, sondern benutzt die Strahlengefahr als Metapher für die Gefährlichkeit der Liebe. Es ist, als ob der Film sagen würde, die wahren Helden unserer Zeit seien unterbezahlte Arbeiter, die ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, und Leute, die sich gegen jegliche Vernunft auf eine Liebe einlassen.» (SRF)
«Der sozialpolitische Grundton des Films bleibt aber erstaunlich unaufdringlich. Verpackt in eine Liebesgeschichte von grosser Intensität, schafft es der Film, ganz auf die Empathie mit seinen Figuren zu setzen – und hallt gerade deshalb noch lange nach.» (NZZ)
«Zum Gelingen dieses mutigen Werkes trägt neben der exzellenten Regie und dem fein austarierten Drehbuch vor allem die durch die Bank exzellente Darstellerriege bei, die souverän und vollkommen natürlich die ganze Bandbreite der Emotionen meistern. Was in Garys Fall beinahe tödlich endet, ist für den Zuschauer dieses Films ein immenser Gewinn - die Übertragung von der Leinwand in die Seelen der Zuschauer gelingt und zeigt einmal mehr, dass gutes Kino durchaus toxische Auswirkungen haben kann. In diesem Fall ist es eine Kontaminierung, die man gerne in Kauf nimmt...» (kino-zeit.de)
«Dass Rebecca Zlotowkis "Grand Central" kein Heulsusen-Film ist, liegt auch an ihren Bildern. Der Realismus ist ungeschönt und hart, zugleich schwingt eine Poesie des Lichts mit. Das Licht-und-Schatten-Spiel an den bewaldeten Ufern des Rhone-Tals verleiht den Menschen an diesem radioaktiven Ort Schönheit und Würde, als wollte Zlotowski sie von der Soziologie befreien.» (Deutschlandfunk)
Mehr zu GRAND CENTRAL:
Cineman: «Atomare und emotionale Spaltung»