FINDING VIVIAN MAIER

Im kino qtopia

Dienstag, 14.10.2014
20:30 Uhr
FINDING VIVIAN MAIER

FINDING VIVIAN MAIER

von John Maloof, Charlie Siskel
Vereinigte Staaten, 2013, EN de/fr, 83'
FINDING VIVIAN MAIER
von John Maloof, Charlie Siskel
Vereinigte Staaten, 2013, EN de/fr, 83'

 

FINDING VIVIAN MAIER ist die spannende Spurensuche im Leben einer Frau, die ihre Umwelt und sich selbst in bewegenden Momenten auf ihren Fotos festhielt – selbst aber keine Spuren hinterliess.

 

Der Dokumentarfilm berührt das Mysterium einer Frau, die ihr Leben für die Photographie lebte und dies bis zu ihrem Tod mit niemandem teilte. Heute gilt Vivian Maier als eine der wichtigsten Street Photographer des 20. Jahrhunderts. Vivian Maier lebte als Nanny in Chicago und New York. Sie galt als exzentrische Frau, die nie ohne ihre Kamera das Haus verlies. Mit den in ihre Obhut gegebenen Kindern unternahm sie Streifzüge auch in die Teile der Stadt, in der die weniger Privilegierten lebten.

 

Zahlreiche Fotos zeigen Menschen in einem zufälligen, aber höchst berührenden Moment. Neben der überwältigenden Anzahl von Fotos, die der Regisseur John Maloof zufällig bei einer Versteigerung entdeckte, hinterliess Vivian Maier ihre Filme und eine grosse Anzahl an Zeitungsausschnitten. Die Person Vivian Maier bleibt ein Geheimnis. John Maloof und Charlie Siskel zeichnen das Porträt dieser Frau, zeigen ihre Fotos und Filme. Dem Mensch Vivian Maier versuchen sie durch Interviews mit ihren ehemaligen Kindern und Auftraggebern näher zu kommen.

 

«Spannend sind die Filmpassagen, in denen John Maloof herauszufinden versucht, was Vivian Maier für ein Mensch war. Die Leute, die sie kannten, glauben allerdings, sie würde diesen Film und den Rummel um ihre Person hassen. Doch man kann es so sehen: Vivian Maier hatte Hunderte von Personen, ohne um Erlaubnis zu fragen, fotografiert. Nun wurde im Gegenzug dieser Film über sie gemacht. Und ich bin froh, denn ohne «Finding Vivian Maier» hätte ich diese tolle Fotografin nicht entdeckt.» (SRF)

 

«"Finding Vivian Maier" nähert sich behutsam einer leidenschaftlichen Fotografin an, deren faszinierendes Oeuvre den Vergleich mit Heroen wie Robert Frank, Elliott Erwitt oder Cartier-Bresson nicht zu scheuen braucht.» (ARD)

 

«John Maloof, kongenial besessener Nachlassverwalter und Vermarkter von Maiers Werk, hat mit Co-Regisseur Charlie Siskel einen konventionellen, aber fesselnden Dokumentarfilm vorgelegt. So nebenbei wirft er die Frage auf, wer als Künstler gelten darf und warum. Mit Blick auf 'Finding Vivian Maier' könnte eine Antwort lauten: wer eine gute Geschichte verkörpert und einen hat, der sie erzählt.» (Züri-Tipp)

 

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