WIR SIND DIE NEUEN
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WIR SIND DIE NEUEN
WIR SIND DIE NEUEN
Ralf Westhoffs neuer Film ist voller Witz und nicht zuletzt auch ein quirliges Plädoyer dafür, dass die Generationen viel mehr voneinander profitieren können als sie denken…
Knapp bei Kasse, dafür voller guter Ideen – das sind Anne, Eddi und
Johannes. Mit mehr als 60 Jahren gründen sie ihre ehemalige Studenten-WG
neu. Wie früher sitzen sie bis spät nachts um den Küchentisch, trinken
Wein, philosophieren über Gott und die Welt und hören laute Musik. Doch
über den drei Studenten von damals wohnen drei Studenten von heute Die
müssen für ihre Examen büffeln und können eines gar nicht brauchen:
lustige und lärmige Nachbarn. So dauert es nicht lange, bis sich die
beiden WGs in die Haare kriegen. Bloss: Was genau läuft hier falsch?
Kapieren die Alten die Zeichen der Zeit nicht? Oder sehen die Jungen
einfach nur alt aus?
«Wir sind die Neuen» ist eine hinreissende Komödie, die den Zwist
zwischen zwei Generationen so turbulent wie feinsinnig beschreibt. Mit
dem richtigen Mass an Zuspitzung und einem liebevoll-entlarvenden Blick
auf seine Figuren lässt Regisseur Ralf Westhoff («Shoppen», «Der letzte
schöne Herbsttag») die Ideale der 70er-Jahre mit der heutigen, ganz
anderen Wirklichkeit zusammenprallen.
«Inszeniert ist das recht gesellschaftskritisch, aber so unterhaltsam ohne philosophisches Lamentieren, ohne kammerspielartige Beengtheit, so genau ist alles exakt auf den satirischen Punkt gebracht, dass man immer wieder herzhaft lacht. Flott und flüssig von lockerer Hand erzählt, weiß Regisseur und Drehbuchautor Ralf Westhoff seine Pointen über das Jungsein und das Älterwerden genau zu setzen. Und wie nebenbei streut er unzählige herrliche Gags ein, von Fotos auf Schuhkartons etwa, die in der Garderobe für Ordnung sorgen, von Handy-Kameras, mit denen man nie wieder vergisst, ob der Herd auch wirklich aus ist, und vieles dergleichen mehr.» (programmkino.de)
«Westhoffs sympathische Komödie verhandelt leichtfüßig sozialpolitische Probleme wie Altersarmut, Wohnungsnot und Leistungsterror. Die Dialoge mögen zuweilen etwas überkonstruiert sein, die Pointen treffen aber ins Schwarze.» (Tip Berlin)
«Aber die Melancholie über verpasste Chancen und der leise Zweifel an der Richtigkeit des eigenen Tuns bleiben und machen aus Wir sind die Neuen ein kleines Komödien-Juwel. Genau der richtige Film für ein Land, das in seiner WM-Euphorie kurz vor der Hyperventilation steht und sich dringend wieder erden muss.» (Die Zeit)
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