LES AMOURS IMAGINAIRES
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LES AMOURS IMAGINAIRES
LES AMOURS IMAGINAIRES
LES AMOURS IMAGINAIRES
Er ist jung, schön, geheimnisvoll: Nico. Marie und Francis lernen ihn in Montreal an einer Party kennen. Sie sind hingerissen von seiner Ausstrahlung, seiner irritierenden Unnahbarkeit. Marie und Francis verlieben sich gleichzeitig heftig, beide wollen Nico für sich erobern. Ihrer innigen Freundschaft bekommt das alles andere als gut: Wo bisher Vertrauen war, kommt es immer öfter zu Sticheleien. Nico allerdings geniesst es, umschwärmt und umworben zu werden. Doch erwidert er die ihm entgegen gebrachten Gefühle? Und wenn ja: Schlägt sein Herz für Marie oder für Francis...?
Sehnsüchtige Begierde, stechende Eifersucht, zarte Hoffnung: Xavier Dolan, bekannt geworden mit «J'ai tué ma mère», gelingt es auf berückende Weise, amouröse Gefühle in Szene zu setzen. Er macht Anleihen bei Wong Kar-Wai, Pedro Almódovar, François Ozon und hat dabei doch einen ganz eigenen Stil. «Les amours imaginaires» ist ein Film von betörender Eleganz, aufregend wie die Liebe selbst. Gekonnt spielt Xavier Dolan mit Licht und Effekten, zaubert Bilder auf die Leinwand, wie man sie noch nicht gesehen hat.
«"Les amours imaginaires" ist eine wunderbare Ode an die unerfüllte Liebe geworden.» (Züri-Tipp)
«Wie viele Liebesgeschichten hat das Kino schon erzählt? Wie oft von Sehnsucht und Rivalität, von elektrisierender Erotik und bitterer Enttäuschung? Dolan zeigt sich unbekümmert und findet zu diesen ewig aktuellen Themen einen ebenso innovativen wie überraschenden Zugang. Und dies durchaus im Wissen um die grossen Vorläufer: Dolan zitiert, entzieht den Meisterwerken die Essenz – Viscontis „Tod in Venedig“, Wong Kar-weis „In the Mood For Love“ oder Almodóvars „La ley del deseo“ –, um sie als Erinnerung flüchtige Wiedererkennungsmomente lang aufscheinen und dann mit der Textur seiner Erzählung verschmelzen zu lassen.» (Filmportal 451° F)
«Aus Blicken und Bewegungen schöpft er Warten, Verlangen oder Frustration mit demselben Geschick, mit dem er die Natur, die Räume, die Lichtspiele und die Schatten zur Geltung zu bringen weiss. Die Farbgestaltung wird zu einem richtigen Befriedigungsinstrument für das Zuschauerauge.» (Negativ)
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