OMAR

Im kino qtopia

Sonntag, 14.09.2014
18:30 Uhr
OMAR

OMAR

von Hany Abu-Assad
Palästinensische Autonomiegebiete, 2013, ohne Dialoge de/fr, 96'
21:00 Uhr
OMAR

OMAR

von Hany Abu-Assad
Palästinensische Autonomiegebiete, 2013, ohne Dialoge de/fr, 96'
Montag, 15.09.2014
20:30 Uhr
OMAR

OMAR

von Hany Abu-Assad
Palästinensische Autonomiegebiete, 2013, ohne Dialoge de/fr, 96'
OMAR
von Hany Abu-Assad
Palästinensische Autonomiegebiete, 2013, ohne Dialoge de/fr, 96'

 

Hany Abu-Assad gelingt es, die Realität palästinensischer Jugendlicher in einem atemberaubenden Thriller über Liebe und Verrat, Unterdrückung und Widerstand zu erzählen.

 

Um zu seiner grossen Liebe Nadja zu gelangen, überwindet der junge Palästinenser Omar fast täglich die hohe Mauer, die Israel von den palästinensischen Gebieten trennt. Doch das Leben auf beiden Seiten der Mauer geht nicht lange gut. Eines Tages führt er mit seinen beiden Freunden einen Anschlag auf die israelische Armee durch. Er wird festgenommen und vor die furchtbare Wahl gestellt, den besten Freund, Nadjas Bruder, zu verraten oder den Rest seines Lebens im Gefängnis zu verbringen. So wird Omar zerrissen zwischen seinem privaten Glück und der politischen Realität.

 

Omar ist der erste komplett mit palästinensischem Geld finanzierte Spielfilm. Bekannt wurde Hany Abu-Assad mit dem Film «Paradise Now» aus dem Jahr 2005.

 

«"Omar" ist ein ganz hervorragender Politthriller: Bei den Verfolgungsjagden durch die engen Gassen palästinensischer Städte wird man förmlich in die Handlung hineingerissen. Und wie schon in "Paradise Now" interessiert sich Abu-Assad vor allem für die moralischen ­Dilemmata seiner ­Figuren. Verkörpert werden diese von lauter unbekannten, aber hervorragenden jungen Darstellern.» (Züri-Tipp)

 

«Hany Abu-Assads Stil ist realistisch. Er erspart uns die erschütternden und vor allem aufreibenden Szenen nicht. Stets bleibt er detaillierter, packender und gleichzeitig poetischer, ja anmutiger Erzähler.» (Der Bund)

 

«Hany Abu-Assad ist ein Film geglückt, der weit über Palästina hinausweist: Seine Parabel kann fast für jeden Konfliktfall angewendet werden, wo Folter erlaubt, Geiselnahme üblich, Überwachung normal und Erpressung die Regel ist. «Omar» legt beängstigend Zeugnis ab über eine moderne Kriegsform. Wer für Syrien, Senegal, Mexiko, Mali, Ukraine etc. nach Erklärungen sucht, findet hier nötige Fragen.» (Tages Woche)

 

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