CLASS ENEMY
Im kino qtopia
CLASS ENEMY
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CLASS ENEMY
Die Schule als Schauplatz eines packenden Spielfilms. Die Geschichte von „The Dead Poets Society“ erreicht uns in „Class Enemy - Razredni sovraznik“ in ihrer vollkommenen Umkehrung. Wo landen wir, wenn keinerlei Autoritäten mehr akzeptiert werden, nicht einmal mehr die der Poesie?
Der neue Deutschlehrer ist streng und gerecht und von einer grossen Liebe zur Literatur beseelt. Er will seine Schülerinnen und Schüler auch auf den Ernst des Lebens vorbereiten, der in den grossen Werken der Klassiker natürlich enthalten ist. Doch von Anfang an herrscht eine angespannte Stimmung zwischen den Jugendlichen, die gerade ihre Lieblingslehrerin verloren haben, weil sie selber ein Kind erwartet, und dem neuen, anspruchsvollen Lehrer.
Nach einem Gespräch mit ihm ist die 17-jährige Sabina in Tränen aufgelöst. Als sie sich wenig später das Leben nimmt, hält die Klasse den neuen Lehrer Robert für den Schuldigen. Die Schülerinnen und Schüler beginnen einen Klassenkampf mit ihm. Auch wenn ihnen jeder Beweis fehlt, wollen sie mit allen Mitteln seine Autorität brechen. Der Schulaufstand beschreibt die Identitätskrise des Lehrer-Daseins in unseren Gesellschaften ebenso präzise wie die Hybris einer Schülergeneration, die vor nichts mehr Respekt hat.
«Messerscharf beobachtet Bicek die komplexen Beziehungsgeflechte im Mikrokosmos Schulzimmer.» (Aargauer Zeitung)
«Dem slowenischen Regisseur Rok Bicek gelingt es in seinem brillanten Spielfilmdebüt, auch dank den überzeugenden Schauspielern, keine Schuldzuweisungen zu machen oder die Sympathien eindeutig auf eine Seite zu ziehen.» (Medientipp)
«Class Enemy ist ein offenes Lehrstück, und es hat die Stärken seiner Gattung: das rhetorisch zugeschliffene Argument, den skeptischen Zwischenton am richtigen Platz.» (Tages-Anzeiger)
«Class Enemy eignet sich fernab von steifer Didaktik hervorragend als Diskussionsanstoss in realen Schulzimmern. Und auch als potente Illustration, wie fahrlässig es wäre, frustrierten Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre Lehrer zu denunzieren.» (Aargauer Zeitung)
«In einem hochspannenden Prozess zeigt Bicek die wechselnden Koalitionen, Erklärungsversuche und Schuldzuweisungen bis hin zu den Auseinandersetzungen in der Lehrer- und Elternschaft. Das nimmt einen beim Zuschauen im Doppelsinn ganz schön mit. Denn Gewissheit ist gerade nicht das, was dieser Film vermitteln will. Wir werden immer skeptischer gegenüber den eigenen vorschnellen Urteilen.» (Programmzeitung)
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