JOURNEY TO JAH

Im kino qtopia

Dienstag, 27.05.2014
20:30 Uhr
JOURNEY TO JAH

JOURNEY TO JAH

von Noel Dernesch, Moritz Springer
Schweiz, Deutschland, 2013, EN de, 92'
JOURNEY TO JAH
von Noel Dernesch, Moritz Springer
Schweiz, Deutschland, 2013, EN de, 92'

 

Sieben Jahre lang folgten die zwei Regisseure den beiden europäischen Ausnahmekünstlern des Reggae GENTLEMAN - Deutscher und ALBOROSIE - Italiener auf der Suche nach Authentizität jenseits der westlichen Konsumgesellschaften im Land von Rastafari und Reggae: JAMAIKA.

Dabei treffen sie unter anderem Richie Stephens, Damian Marley aber auch Natty - Fahrer und Freund von Gentleman, der abseits vom karibischen Inseltraum einen unverstellten Blick auf den täglichen Überlebenskampf gibt, erhalten von der Professorin Carolyn Cooper den kontrastierenden intellektuellen Einblick in jamaikanische Politik und Kultur und werden vom Urgestein des Reggae, Jack Radics, mit erstaunlichen Wahrheiten konfrontiert.

Schliesslich begegnen sie der aufstrebenden jamaikanischen Sängerin Terry Lynn und folgen ihr in ihren Alltag zwischen den Strassen von Kingstons Ghettos und der Berliner Clubszene.

Mit den Protagonisten tauchen wir in eine Welt, wo Musik zum Ventil wird um Armut, Kriminalität und Perspektivlosigkeit zu begegnen, und die zugleich von einer tiefen spirituellen Verbundenheit geprägt ist und Mut macht. Eine Welt, von der Alborosie sagt: „God lives here. But Satan too.“ - Welcome on board for JOURNEY TO JAH!

 

«Indem sie detailliert sowohl die Sonnen- als auch die Schattenseiten der Rastafari-Kultur ausleuchten, können die beiden Filmemacher für sich beanspruchen, dem Publikum zu zeigen, dass hinter dem Reggae (etwa demjenigen von Gentleman) im positiven wie im negativen Sinn viel mehr steckt als die ausgelassene Laune an einem sommerlichen Festival mit einem dicken Joint in der Hand.» (SRF)

 

«Zudem betört «Journey to Jah» mit einer exzellenten Bildsprache und einem Soundtrack, der den Film rhythmisierend vorantreibt. Allein schon die Auftritte von Terry Lynn, der jamaikanischen Sängerin aus dem Armenghetto Waterhouse, machen den Film zum Ereignis.» (Züri-Tipp)

 

«Gerade wegen seines Facettenreichtums gelingt den beiden Regisseuren ein dichter, ausgewogener Film mit geistreichen Dialogen, tiefgreifenden Betrachtungen und Szenen, die haften bleiben.» (Medientipp)


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