MANIPULATION
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1956. Die Zeit des Kalten Krieges. Der Schweizer Staatsschutz überwacht zehn Prozent der eigenen Bevölkerung. Als ein kompromittierendes Foto den Star-Reporter Werner Eiselin als sowjetischen Spion entlarvt, ist dieser dem Druck nicht gewachsen und nimmt sich im Verhörraum das Leben. Spezialagent Urs Rappold (Klaus Maria Brandauer) von der Antispionage-Abteilung plagen Zweifel: Waren die Fotos wirklich echt? Und warum hat der einflussreiche PR-Berater Dr. Harry Wind (Sebastian Koch) die Fotos überhaupt machen lassen? In einem gnadenlosen Katz-und-Maus-Spiel mit dem manipulativen Geschichten-Erfinder Wind realisiert Rappold, dass er selbst Teil eines Komplotts ist…
Mit „Manipulation“ wird Walter Matthias Diggelmanns Roman „Das Verhör des Harry Wind“ verfilmt - eines der bedeutendsten Schweizer Nachkriegswerke. Diggelmann war in den sechziger und siebziger Jahren neben Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt der bekannteste Autor der Schweiz. Der Roman gibt Einblick in die Welt der politischen Public-Relations und der Massen-Manipulation. Diggelmann zeigt in schonungsloser Deutlichkeit auf, dass Geschichten wirkungsvoller sind als Beweise.
«Der im Mief der 50er-Jahre angesiedelte Krimi stellt aktuelle Fragen zur Manipulierbarkeit der öffentlichen, wie auch der persönlichen Meinung durch vermeintlich objektive Fakten.» (Medien-Tipp)
«Ein spannender Politthriller, der die beklemmende Atmosphäre der waffenstarrenden Schweiz glaubwürdig darstellt. » (Schweizer Illustrierte)
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