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Im kino qtopia
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Wer arbeitet heute und in zehn, zwanzig Jahren auf der Alp? Das Leben und Arbeiten am Berg dreht sich um die Tiersömmerung und dauert drei, vier Monate. Im Verhältnis zur kurzen Dauer ist sie für die Schweiz bedeutungsvoll. Doch was ist Idealisierung, was ist Realität? Auf einer Alpenreise zeigt der Film, was die Alpwirtschaft kennzeichnet.
Mit den vielen Facetten befassen sich auch die Forscherinnen und Forscher von AlpFUTUR. Die Biologin Hermel Homburger möchte wissen, wo die Kuh am liebsten frisst. Für den Bauernhausforscher Benno Furrer widerspiegeln Hütten und Infrastruktur den Wandel auf der Alp. Die Agrarwissenschaftlerin Chiara Calabrese erfährt, wie schwierig es ist, gutes Alppersonal zu finden. Der Personalwechsel ist gross, viele geben schon im Juni auf. Nur wer diese spezielle Bindung aushält, zieht Sommer für Sommer bergauf.
Im qtopia anwesend sein werden Regisseurin Pascale Gmür (Zürich) und der Kameramann Otmar Schmid (Uster).
«Schon vor einigen hundert Jahren haben sie hier oben geweidet, gemolken und gekäst. Das ist sehr traditionell. Aber ich bin nicht der Typ, der extrem an überlieferten Dingen hängt. Ich versuche, neue Dinge einzubringen.» (Adrian Riebli-Müller, Landwirt und Senn, Alp Jänzimatt OW)
«Wenn ich jemanden anstellen muss, rentiert es nicht mehr. Für 150 Franken im Tag kommt niemand mehr am Berg arbeiten. Ausser es ist jemand, der es wirklich nur aus Freude macht.» (Barbara Wieder-Blum, Landwirtin und Älplerin, Menigwald BE)
«Ich war elf Jahre alt, als ich die erste Ziege kaufte. Drei Monate später das erste Schaf und etwas später das erste Kalb. Dann habe ich gesagt, ich werde Hirt. Nicht weit von meinem Elternhaus war ein Mann mit Schafen, und ich wollte das übernehmen. Ich war dreizehn Jahre alt.» (Hugo O aus Belgien, Hirt, Alp Salet, Tschlin GR)
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