UN CUENTO CHINO

Im kino qtopia

Sonntag, 07.10.2012
18:30 Uhr
UN CUENTO CHINO

UN CUENTO CHINO

von Sebastián Borensztein
Argentinien, Spanien, 2011, ES de/fr, 93'
21:00 Uhr
UN CUENTO CHINO

UN CUENTO CHINO

von Sebastián Borensztein
Argentinien, Spanien, 2011, ES de/fr, 93'
Montag, 08.10.2012
20:30 Uhr
UN CUENTO CHINO

UN CUENTO CHINO

von Sebastián Borensztein
Argentinien, Spanien, 2011, ES de/fr, 93'
UN CUENTO CHINO
von Sebastián Borensztein
Argentinien, Spanien, 2011, ES de/fr, 93'

 

UN CUENTO CHINO ist der neuste Streich der Produzenten des Films „El secreto de sus ojos“, der 2010 mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet wurde. Roberto (Ricardo Darín) führt ein Eisenwarengeschäft in Buenos Aires und ist ähnlich verbohrt wie die Schrauben, die er verkauft. Ein notorischer Einzelgänger, der nichts und vor allem niemanden zu nahe an sich heran lässt. Er sammelt kuriose Geschichten, die er aus Zeitungen ausschneidet.

Eines Tages wird er, ohne es zu merken, selbst Teil einer solchen Geschichte,als plötzlich der junge Chinese Jun (Ignacio Huang) in sein langweiliges Leben platzt und es komplettum krempelt. Denn Jun spricht kein Wort Spanisch, ist gleich nach seiner Ankunft in Argentinien ausgeraub tworden und somit unbedingt auf die Hilfe anderer angewiesen. Widerwillig nimmt Roberto den Chinesen unter seine Fittiche, um dessen Onkel zu suchen. Und findet dabei einen humorvollen Ausweg aus seinem eigenen, tristen Dasein.

UN CUENTO CHINO ist eine tiefgründige und mitreissende Komödie mit einer kräftigen Portion leisen, schwarzen Humors. Sie erzählt vom zufälligen Zusammentreffen zweier Menschen, die durch ihr erzwungenes Zusammenleben in die skurrilsten Situationen geraten. Keiner spricht die Sprache des anderen, ihr kultureller Hintergrund könnte unterschiedlicher kaum sein – und dennoch vereint sie ein gemeinsames Schicksal und macht sie zu verwandten Seelen. 


«Unter Robertos harter Schale ist ein melancholischer Humanist versteckt, und Sebastián Borenszteins Film entpuppt sich trotz gelegentlicher Albernheit als eher bittersüße Geschichte: Am Ende darf man hier wie Roberto auch etwas gerührt sein.» (Tip Berlin)

«Die Komödie erzählt behutsam, freundlich und klar, wie die beiden − der Fremde und der Kauz − miteinander klarkommen, bis Jun endlich seinen Onkel findet und Roberto Mari. Man kann den Film politisch ein bisschen aufwürzen, indem man ihn als Integrationsmetapher versteht. Aber eigentlich ist er eine Parabel über die Sinnlosigkeit des Lebens, also eine Parabel darüber, dass der Sinn des Lebens darin besteht, sich mit seiner Sinnlosigkeit abzufinden und sich hineinzustürzen.» (Berliner Zeitung)

«Universell befasst sich der Filmemacher auf so humorvolle wie warmherzige Weise mit der Einsamkeit, mit der Schwierigkeit, sich aus ihr zu befreien, mit der Bedeutung von Solidarität und Empathie – und nicht zuletzt von den Absurditäten des Lebens, die es zu meistern gilt.» (Stuttgarter Nachrichten)

«Besonders gelungen sind die Momente, in denen Roberto es einfach nicht schafft, ein selbstsüchtiger Kotzbrocken zu sein. An einem dieser Wendepunkte schimmert sogar sein grauer Oldtimer beinahe grün.» (tagblatt.de) 


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