GIOVANNI SEGANTINI - MAGIE DES LICHTS

Im kino qtopia

Dienstag, 16.06.2015
20:30 Uhr
GIOVANNI SEGANTINI - MAGIE DES LICHTS

GIOVANNI SEGANTINI - MAGIE DES LICHTS

von Christian Labhart
Schweiz, 2015, DE , 80'
Montag, 22.06.2015
18:00 Uhr
GIOVANNI SEGANTINI - MAGIE DES LICHTS

GIOVANNI SEGANTINI - MAGIE DES LICHTS

von Christian Labhart
Schweiz, 2015, DE , 80'
GIOVANNI SEGANTINI - MAGIE DES LICHTS
von Christian Labhart
Schweiz, 2015, DE , 80'

 

Ein emotionaler Blick in die Abgründe einer zutiefst verletzten Seele und auf das Werk eines genialen Künstlers, dessen internationale Erfolge erst kurz vor seinem allzu frühen Tod einsetzten. Ein stiller, meditativer Film, eine Antithese zum Lärm der Welt und zum Mainstream des Konsums - eine Hommage an Giovanni Segantini.

 

Giovanni Segantini – Kunstmaler, Anarchist, Aussteiger, Sans Papiers. Er schuf meist unter freiem Himmel monumentale Werke, in denen oft einfache Menschen, den Blick nach unten gerichtet, in der idealisierten Natur einer Hochgebirgslandschaft eingebettet sind. Im Lauf seines Lebens stieg er auf der Suche nach mehr Licht immer höher hinauf. 41-jährig starb er 1899 im Engadin unter dramatischen Umständen in einer Alphütte auf 2700m.
 
Giovanni Segantinis autobiographische Texte – gelesen von Bruno Ganz –, die Auszüge aus Asta Scheibs Bestseller «Das Schönste, was ich sah» – gelesen von Mona Petri –, die Musik Paul Gigers mit dem Carmina Quartett und die Impressionen von Kameramann Pio Corradi verschmelzen zu einem filmischen Essay, das einen direkten Zugang zu Leben und Werk Segantinis ermöglicht. Keine Kommentare verstellen den Blick, das Wort hat der Maler selbst. Die Originale seiner Bilder werden dank der Aufnahme durch eine hochauflösende Spezialkamera farbgetreu wiedergegeben.
 
Der Film öffnet den Blick auf die dramatische Kindheit und Jugend Segantinis, er nimmt Anteil an seinen inneren Prozessen und Krisen beim Malen, an seinem von finanziellen Nöten geprägten Alltag, an seinem widersprüchlichen Umgang mit Mutterliebe und Erotik und schliesslich an seinem verzweifelten Kampf gegen den Tod.

 

Nach dem Film gibts ein kurzes Podiumsgespräch. Frank von Niederhäusern unterhält sich mit Regisseur Christian Labhart.

 

«Im Zentrum von Christian Labharts neuem Kinofilm steht der Engadiner Kunstmaler Giovanni Segantini. Den Wetziker faszinierten dabei nicht nur die schönen Berge, sondern auch Segantinis persönliche Abgründe» (Zürcher Oberländer)

 

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