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DIE PLöTZLICHE EINSAMKEIT DES KONRAD STEINER

Im kino qtopia

Dienstag, 30.09.2008
20:00 Uhr
DIE PLöTZLICHE EINSAMKEIT DES KONRAD STEINER

DIE PLöTZLICHE EINSAMKEIT DES KONRAD STEINER

von Kurt Gloor
Schweiz, 1976, DE , 100'
DIE PLöTZLICHE EINSAMKEIT DES KONRAD STEINER
von Kurt Gloor
Schweiz, 1976, DE , 100'
Das «Sozial-Labor »des Departements Soziale Arbeit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigt «DIE PLöTZLICHE EINSAMKEIT DES KONRAD STEINER »im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Thema «Alt werden im jungen Uster». Eintritt frei - Kollekte ********************************************** Konrad Steiner (Sigfrit Steiner) ist Schuhmacher in einem Altstadthaus, und in seiner kleinen Welt fühlt er sich zu Hause. Doch als unerwartet seine Frau stirbt, gerät Steiners heile Welt aus den Fugen: Der Laden, in dem er jahrzehntelang seine Werkstatt geführt hatte, wird ihm gekündigt. Vergeblich setzt sich der Alte zur Wehr: Seine Argumente interessieren nicht. Man gibt ihn stattdessen in die Obhut der jungen Sozialhelferin Claudia Hefti (Silvia Jost), zu der er auch bald Zuneigung und Vertrauen fasst. Steiner wird bald klar, dass man ihn gerne in ein Altersheim abschieben würde, doch damit kann und will er sich nicht abfinden. Er ist noch nicht bereit, sich als «angepasster Greis» vom Leben zu verabschieden. Um seine Würde und seine Selbständigkeit zu verteidigen, entschliesst sich der rüstige Witwer, die letzten Jahre selbstbestimmt zu gestalten. Er entwickelt einen Plan, bei dessen Umsetzung ihm Claudia helfen soll. «Der alte Mensch ist ein Kulturgut. Eine Gesellschaft ohne alte Menschen ist wie ein Mensch ohne Gedächtnis.» Dieser Ausspruch von Ermanno Tondi diente Regisseur Kurt Gloor als Motto für seinen ersten Spielfilm «Die plötzliche Einsamkeit des Konrad Steiner». Er verband die Problematik des Alters mit dem Verschwinden des Kleingewerbes in den Städten und verdichtete sie zu einer eindrücklichen, zu Herzen gehenden Filmerzählung.