VIVA LA LIBERTÀ
Im kino qtopia
VIVA LA LIBERTÀ
Enrico Oliveri, Chef der wichtigsten italienischen
Oppositionspartei, steckt vollkommen in der Krise. Zermürbt von miesen
Umfragewerten und politischen Intrigen setzt er sich eines Nachts
heimlich ab nach Paris, zu seiner ehemaligen Geliebten Danielle. Grosse
Aufregung im Führungszirkel der Partei: Keiner weiss, wo Oliveri
geblieben ist. Da hat dessen engster Mitarbeiter Andrea Bottini eine
geniale Idee: Er ruft Enricos Zwillingsbruder Giovanni zu Hilfe, einen
exzentrischen Philosophen, der die Stelle des Verschollenen übernehmen
soll. Mit überraschenden Folgen. Giovanni findet Spass an der Sache und
mischt die italienische Politik gehörig auf. Und nicht nur das: selbst
die deutsche Kanzlerin kann sich seinem skurrilen Charme nicht
entziehen.. .
Eine äusserst witzige und tiefsinnige Politsatire
mit Starbesetzung, in der Valeria Bruni Tedeschi als Geliebte, Valerio
Mastandrea als politischer Berater und vor allem Toni Servillo (GOMORRA,
IL DIVO) in einer Doppelrolle glänzen. Nominiert für zwölf italienische
Filmpreise, darunter Bester Film, Bestes Drehbuch und Bester
Hauptdarsteller, überzeugt Regisseur Roberto Andò mit einer flotten
Dramaturgie, liebenswerten Figuren und pfiffigen Dialogen auf ganzer
Linie. Brillant und umwerfend komisch!
«Ein grossartiger Toni Servillo in der Doppelrolle von Politiker und Zwillingsbruder und eine überzeugende Valeria Bruni Tedeschi als Ex-Geliebte setzen dieser so vergnüglichen wie hinterhältigen Politsatire, die beiläufig auch noch das Wesen des Kinos reflektiert, schauspielerische Glanzlichter auf.» (NZZ)
«Mit seinem überraschenden und mitreissenden Film auf der Grundlage seines eigenen Romans knüpft Robert Andò an die grosse Tradition des politischen Kinos in Italien an, aber auf leichthändige und vergnügliche Weise.» (Corriere della Sera)
«Die Politsatire ist fein gezeichnet und grandios besetzt. (...) Doch das wahre Glanzstück des Films ist Toni Servillo. Erst seine brillante Darstellung macht die Satire zur wahren Komödie. Durch minimale Gestik gelingt es ihm, den Zuschauer sofort erkennen zu lassen, welchen der beiden Zwillingsbrüder er gerade spielt. Eine wahre Kunst.» (SRF)
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