FRANCES HA

Im kino qtopia

Sonntag, 08.12.2013
18:30 Uhr
FRANCES HA

FRANCES HA

von Noah Baumbach
Vereinigte Staaten, 2012, EN de/fr, 86'
21:00 Uhr
FRANCES HA

FRANCES HA

von Noah Baumbach
Vereinigte Staaten, 2012, EN de/fr, 86'
Montag, 09.12.2013
20:30 Uhr
FRANCES HA

FRANCES HA

von Noah Baumbach
Vereinigte Staaten, 2012, EN de/fr, 86'
FRANCES HA
von Noah Baumbach
Vereinigte Staaten, 2012, EN de/fr, 86'

 

Frances ist 27, lebt mit ihrer besten Freundin Sophie in New York und ist vollauf damit beschäftigt, ihre Karriere als Tänzerin immer wieder neu zu erfinden. Ihr Studium liegt schon eine Weile zurück, aber ein funktionierendes Profileben scheint noch in weiter Ferne. Auch wenn beruflich eine Enttäuschung die nächste jagt, in ihrem eheähnlichen Zusammenleben mit Sophie fühlt sich Frances ziemlich wohl.

Als die jedoch überraschend auszieht, um mit einer anderen Freundin ihre Traumwohnung in Tribeca zu beziehen, sitzt Frances plötzlich auf der Strasse. Jetzt muss sie nicht nur einen neuen Platz zum Wohnen finden, sondern auch einen neuen Platz in der Welt, denn von ihren zahlreichen hochtrabenden Ambitionen kann sie nur sehr wenige verwirklichen.

Eine vorsichtige Romanze scheitert an unterschiedlichen Beziehungskonzepten und verläuft im Sande. Auch wenn Frances’ Alltag weit entfernt von ihren Träumen ist, stürzt sie sich mit unerschrockener Lebenslust in die Suche und tingelt von einer kuriosen Bleibe zur nächsten.

Frances Ha ist ein humorvolles Grossstadtmärchen in Schwarzweiss über das Erwachsenwerden nach dem Erwachsenwerden.

 

«Diese unaufdringliche, ganz und gar unsentimentale Wirklichkeitsnähe verleiht Frances Ha eine stille Wucht. Bleibt der Schritt ins sogenannte Erwachsenenleben aus, weil es gar keine Perspektive mehr gibt? Womöglich liegt hier die beiläufige Erkenntnis des Mumblecore-Genres: Ängste, Neurosen, Verweigerungen sind keine Attitüde oder Selbststilisierung, sie entspringen einem realen Kern.» (Zeit Online)

 

«Das alles geschieht mit einer kunstvoll inszenierten Beiläufigkeit, die nur auf den ersten Blick ziellos wirkt. Beim zweiten offenbart sich einer der schönsten Filme dieses Jahres.» (Spiegel Online)

 

«Ein wenig gleicht "Frances Ha" Woody Allens schwarz-weiss-Klassiker "Manhattan". Beide Filme spielen in New York und die Hauptfiguren versuchen ihre Krisen mit Witz in den Griff zu bekommen. Anders als bei Allen bricht bei Frances aber immer wieder diese unverwüstliche Lust am Leben durch. Greta Gerwig spielt das mit hinreissendem, leicht verpeiltem Charme – in einem Film, indem nicht allzu viel und nichts allzu Dramatisches geschieht.» (daserste.de)

 

«Und doch bleibt der Film fast Bild für Bild und Satz für Satz im Gedächtnis. Das merkt man allerdings erst beim zweiten Sehen, wenn einem alles so vertraut und stimmig und echt vorkommt, wie wenn es sich um eigene Erinnerungen handeln würde. Das ist die Stärke der Filme von Baumbach und auch die einzigartige Kunst von Greta Gerwig als Schauspielerin: Da steckt kein leicht zu verschlagwortendes, einprägsames Konzept dahinter, keine Ideen-Schreibe mit memorablen Gags und einprägsamen Einzeilern, sondern vor allem genaues Beobachten und Wiedergeben. Und eine fast schon unpoetische, präzise und ungeschönte Wiedergabe auch der alltäglichen Peinlichkeiten des Lebens.» (SRF)

 

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