THE TWO FACES OF JANUARY

Im kino qtopia

Dienstag, 23.06.2015
20:30 Uhr
THE TWO FACES OF JANUARY

THE TWO FACES OF JANUARY

von Hossein Amini
Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten, Frankreich, 2013, EN de/fr, 96'
THE TWO FACES OF JANUARY
von Hossein Amini
Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten, Frankreich, 2013, EN de/fr, 96'

 

Kirsten Dunst und Viggo Mortensen in einem Thriller basierend auf einem Roman von Patricia Highsmith. Ein stimmungsvolles Drama um zwei zutiefst fehlerhafte und dadurch zutiefst menschliche Charaktere, die im Griechenland der 60er Jahre um eine Frau, Geld und ihren Seelenfrieden ringen.

 

1962. Der Amerikaner Rydal (Oscar Isaac) hält sich in Athen als Stadtführer über Wasser. Als er dem verführerischen und mysteriösen Paar Colette und Chester MacFarland begegnet, ist er sofort von deren kultiviertem Leben voller Luxus und Leichtigkeit fasziniert. Bis Chester ihn eines Abends bedrängt, einen scheinbar Bewusstlosen wegzuschaffen und Rydal in ein verhängnisvolles Netz aus Mord und Intrigen verstrickt. Ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel bis in die verschlungenen Gänge des Istanbuler Basars nimmt seinen Lauf.

 

«Ein klassisch anmutendes, hervorragend gespieltes und optisch opulentes Thriller-Drama mit Film-noir-Anklängen.» (filmstarts.de)

 

«Dass in Aminis Bearbeitung alle drei Charaktere bei allen Neurosen bis zum Schluss ihr Faszinosum behalten, ist die grösste Qualität dieses an Schauwerten und Schauspielleistungen höchst erfreulichen Filmdebüts.» (NZZ)


«Es hat einen märchengleichen Reiz, wie die drei der tapsigen Fünfziger-Jahre-Fahndung entwischen, weil eine Flucht aus dem Visier einer modern vernetzten Polizei natürlich viel schwieriger wäre - ach, Amini entführt einen ins Sehnsuchtsland, dem alle Videoüberwachung fremd ist, in dem sich dafür aber alle zum Abendessen etwas Ordentliches anziehen, das viel übersichtlicher ist als unsere Gegenwart, und viel leichter zu verstehen. Doch Mord bleibt Mord.» (Süddeutsche Zeitung)


«Neben den Darstellern  überzeugt vor allem die Atmosphäre, die Amini kreiert, das Griechenland der frühen 60er Jahre, sonnendurchflutete Ruinen, markante Kleidung, malerische Dörfer und Strände. Doch nie verliert sich „Die Zwei Gesichter des Januars“ in Postkartenbildern, sondern kontrastiert das schöne Äussere mit dem düsteren Inneren seiner Figuren, die bis zum kathartischen Ende um ihr Seelenheil kämpfen.» (programmkino.de)

 

«Konzentriert und mit viel Sinn für die Atmosphäre des griechischen Sommers beobachtet der Regisseur Amini das Wechselspiel aus Hass und Hoffnung, das sich zwischen den drei Gefährten entspinnt, auf Busfahrten durch Kreta, auf Herbergssuche und auf Tempeltrümmertouren - und er schafft es, selbst den von Mortensen gespielten Verlierertypen für ein paar große Momente in eine anrührende Heldenfigur zu verwandeln.» (Spiegel Online)

 

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