PAULA

Im kino qtopia

Sonntag, 05.02.2017
18:00 Uhr
PAULA

PAULA

von Christian Schwochow
Deutschland, 2016, DE , 123'
20:30 Uhr
PAULA

PAULA

von Christian Schwochow
Deutschland, 2016, DE , 123'
Montag, 06.02.2017
20:30 Uhr
PAULA

PAULA

von Christian Schwochow
Deutschland, 2016, DE , 123'
PAULA
von Christian Schwochow
Deutschland, 2016, DE , 123'

 

Die quirlige Paula Becker will Malerin werden – eine inakzeptable Idee für eine Frau im ausgehenden 19. Jahrhundert. Doch Paula geht ihren eigenen Weg. In der Künstlerkolonie Worpswede in Norddeutschland schliesst sie Freundschaft mit der Künstlerin Clara Westhoff und dem Dichter Rainer Maria Rilke. In Otto Modersohn sieht Paula einen kreativen Seelenverwandten: Ihre gemeinsame Leidenschaft für die Malerei wird zur grossen Liebe und sie führen eine Ehe fernab von gängigen Mustern. Nach fünf Jahren Häuslichkeit reist Paula aber allein ins weltoffene Paris, wo sie gegen alle Widerstände die von ihr so lang ersehnte künstlerische und persönliche Selbstverwirklichung ausleben kann.

In «Paula» erzählt Christian Schwochow von der hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau Paula Modersohn-Becker, die heute als eine der bedeutendsten Kunstschaffenden des frühen Expressionismus gilt. In der Hauptrolle glänzt die mit «Feuchtgebiete» bekannt gewordene, talentierte Carla Juri, in den herausragend besetzten Nebenrollen überzeugt unter anderen Joel Basman. Voller Sinnlichkeit, mit zartem Humor und spielerischer Leichtigkeit ist «Paula» auch die Geschichte einer grossen, leidenschaftlichen Liebe. Die Konflikte, an denen die Liebenden zu scheitern drohen, haben heute – ein Jahrhundert später – nichts an Aktualität verloren.

 

«Um den Film geniessen zu können, muss man als Zuschauer kein Kunstexperte sein. Paulas Rolle als wesentliche Protagonistin in der Zeit des Übergangs vom Impressionismus zum Expressionismus wird auch ohne Vorwissen eindrucksvoll deutlich. Vor allem fasziniert und fesselt der Film als Porträt einer Frau, die um ihr Recht auf ein eigenes, selbstbestimmtes Leben ringt. Damit wird Paula Modersohn-Becker, wie im überraschenden, raffinierten Schlussbild des Films, ganz selbstverständlich in die Gegenwart geholt.» (vienna.at)

 

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