BARBARA
Im kino qtopia
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BARBARA
Sommer 1980. Barbara (Nina Hoss) hat einen Ausreiseantrag gestellt. Sie ist Ärztin, nun wird sie strafversetzt, aus der Hauptstadt in ein kleines Krankenhaus tief in der Provinz, weitab von allem. Jörg (Marc Waschke), ihr Geliebter aus dem Westen, arbeitet an der Organisation ihrer Flucht, die Ostsee ist eine Möglichkeit.
Barbara wartet. Die neue Wohnung, die Nachbarn, der Sommer und das Land, all das berührt sie nicht mehr. Sie arbeitet in der Kinderchirurgie unter Leitung ihres neuen Chefs Andre (Ronald Zehrfeld), aufmerksam gegenüber den Patienten, distanziert zu den Kollegen. Ihre Zukunft fängt später an.
Andre verwirrt sie. Sein Vertrauen in ihre beruflichen Fähigkeiten, seine Fürsorge, sein Lächeln. Warum deckt er ihr Engagement für die junge Ausreisserin Stella (Jasna Fritzi Bauer)? Ist er auf sie angesetzt? Ist er verliebt? Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Über sich, über ihre Pläne, über die Liebe. Der Tag ihrer geplanten Flucht steht kurz bevor.
Hochspannend und emotional, dicht und ganz gegenwärtig erzählt Christian Petzold von Menschen, die sich mit grösster Wachheit begegnen; von einer Wahrheit, die es nicht ohne die Lüge gibt, und der Liebe, die vor sich selber auf der Hut ist; von der Freiheit zu gehen und der Freiheit zu bleiben.
«"Barbara" ist trotz aller Spannung und Systemkritik auch und in erster Linie ein Liebesfilm, Petzolds erster richtiger Liebesfilm überhaupt.» (Bayern 3)
«Petzolds Rückblick auf die Zeit des Realsozialismus zeigt aber auch, wie der SED-Spitzelstaat alle Träume, Hoffnungen und Ideologien zerstörte, ohne die er nicht mehr überlebensfähig war.» (CINEMA)
«"Barbara" ist ein schnörkellos erzähltes nüchternes Drama, das grundiert wird von einer unaufdringlichen Spannung aus berechtigter Verfolgungsangst und ständiger Ungewissheit. Fantastische Schauspieler, ein konsequentes Drehbuch und eine brillante Kameraarbeit machen "Barbara" zu einem Kino-Höhepunkt des Jahres.» (Tip)
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