NEBRASKA

Im kino qtopia

Sonntag, 11.05.2014
18:30 Uhr
NEBRASKA

NEBRASKA

von Alexander Payne
Vereinigte Staaten, 2013, EN de/fr, 110'
21:00 Uhr
NEBRASKA

NEBRASKA

von Alexander Payne
Vereinigte Staaten, 2013, EN de/fr, 110'
Montag, 12.05.2014
20:30 Uhr
NEBRASKA

NEBRASKA

von Alexander Payne
Vereinigte Staaten, 2013, EN de/fr, 110'
NEBRASKA
von Alexander Payne
Vereinigte Staaten, 2013, EN de/fr, 110'

 

Der Weg ist hier definitiv nicht das Ziel, denn am Ende wartet ein Lottogewinn in Millionenhöhe. Das denkt zumindest der grantige Woody Grant, der sich getäuscht durch einen betrügerischen Werbeprospekt, das vermeintlich grosse Geld persönlich in Lincoln, Nebraska, abholen möchte. 

 

Doch die 900 Meilen Strecke von seinem Wohnort zum Ziel seiner Träume kann der Eigenbrötler allein nicht mehr bewältigen. Von seiner Gattin Kate und seinem Sohn Ross ist keine Hilfe zu erwarten: Sie Tragen ihm immer noch seine unrühmliche Vergangenheit nach und würden ihn am liebsten in ein Heim stecken. Schliesslich erklärt sich sein gutmütiger Sohn David dazu bereit, die Fahrt mit seinem Vater anzutreten - auch wenn die beiden schon lange nicht mehr viel miteinander zu tun haben. 

 

Bei einem ungeplanten Zwischenstopp in Woodys Geburtsstadt Hawthorne treffen sie auf ihre Verwandtschaft, alte Freunde und auch viele Neider, die sich vor allem für den neu gewonnenen Reichtum des seltenen Gastes interessieren. Der Vater-Sohn-Trip wird so nicht nur zu einer Reise in Woodys Vergangenheit, sondern vielmehr zur Suche nach Respekt und Anerkennung und vor allem nach etwas, wofür es sich lohnt weiterzuleben.

 

«Eine samtene, schwarzweisse Melancholie liegt auf « Nebraska », Orientierungslosigkeit sowohl in der Enge der Kleinstadt als auch am weiten Horizont. Gegen zuckrige Sentimentalität aber ist der Film durch eine bemerkenswerte Lakonie gefeit: Umwerfend einsilbig schreddert Bruce Dern jegliches Pathos.» (Züri-Tipp)

 

«Die grosse Qualität des Films besteht allerdings darin, dass er der üblichen Americana-Nostalgie, dem Kleinstadtgefühl und Retrorummel konsequent entgegen tritt. Da wird nichts idealisiert, im Gegenteil: Die alten Zeiten waren hart und der Umgang der Menschen untereinander schon immer von Konflikten, Neid und Eifersucht geprägt.» (SRF) 

 

«Das Ganze wird – allem Humor, den grotesken Nebenfiguren und bisweilen arg skurrilen Szenen zum Trotz – zudem in einer Unaufgeregtheit erzählt, die quasi die formale Entsprechung ist zum Charakter Woodys, für dessen Verkörperung Bruce Dern in Cannes als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde» (NZZ)

 

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