FLIEGENDE FISCHE

Im kino qtopia

Sonntag, 23.10.2011
18:30 Uhr
FLIEGENDE FISCHE

FLIEGENDE FISCHE

von Guzin Kar
Schweiz, Deutschland, 2010, DE , 100'
21:00 Uhr
FLIEGENDE FISCHE

FLIEGENDE FISCHE

von Guzin Kar
Schweiz, Deutschland, 2010, DE , 100'
Montag, 24.10.2011
20:30 Uhr
FLIEGENDE FISCHE

FLIEGENDE FISCHE

von Guzin Kar
Schweiz, Deutschland, 2010, DE , 100'
FLIEGENDE FISCHE
von Guzin Kar
Schweiz, Deutschland, 2010, DE , 100'

 

Roberta ist 38 und alleinerziehende Mutter von 3 Kindern. Einen festen Job hat sie keinen, dafür ständig wechselnde Männerbekanntschaften. Und eine ausgeprägte Vorliebe für Alkohol. Nicht nur im Dorf ist sie bekannt wie ein bunter Hund. Sondern auch beim Jugendamt. Das hat die umtriebige Mutter schon länger ins Visier genommen. Alle Versuche, ihr ins Gewissen zu reden, scheitern. Für ihre 15-jährige Tochter Nana ist sie deshalb „die peinlichste Figur im Universum und die unfähigste Mutter aller Zeiten.“

 

Kurzerhand übernimmt Nan die Mutterrolle. Sie kümmert sich liebevoll um die beiden jüngeren Geschwister und verdient als Schleusenwartin den Lebensunterhalt für die Familie. Mutter Roberta hingegen stolpert weiter von einer unglücklichen Liebschaft in die nächste. Die Folge: Das Jugendamt droht mit dem Entzug des Sorgerechts für die Kinder. Die beschliessen: Keine Männer mehr für die Mama. Stattdessen ein konformes Leben. Doch nicht nur Roberta wird rückfällig, sondern auch Nana, die ihre erste Liebesgeschichte erlebt. Erst durch deren unglücklichen Ausgang finden Mutter und Tochter zueinander.

 

«Regisseurin Güzin Kar erzählt von einer chaotischen Familie, von Erwachsenwerden und Verantwortung. Aber wie sie ihre Geschichte aufzieht - das ist hinreissend: Sie arbeitet mit ungewöhnlichen Perspektiven, Traumsequenzen, Zeitraffer und geteilter Leinwand - oder die Handlung läuft plötzlich im Fernseher vor den Augen der Protagonisten weiter. Auch das Design ist Spitze, die Dialoge bissig und voller Humor, die Figuren liebenswert, die Darsteller sprühen vor Spiellaune. Ein Film mit Herz und Tiefe, mit grosser Leichtigkeit inszeniert.» (Saarbrücker Zeitung)

«Was auffällt sind die von Kar eingesetzten Stilmittel, die dem Film eine jugendliche Frische verleihen: Mal ruckelt Nana in Stop-Motion-Bildern über die Mole, mal kommen Polaroid-Fotos für die Raffung einer Szene zum Einsatz und bald darauf folgen Split-Screen-Sequenzen. Darüber legt die für ihre spitze Feder bekannte Kar schlaue Dialoge mit viel Witz und Charme - kein Wort zu viel, kein Satz zu wenig. Das ist Kars Stärke.»
(Aargauer Zeitung)


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