DON’T BLINK - ROBERT FRANK
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DON’T BLINK - ROBERT FRANK
DON’T BLINK - ROBERT FRANK
Robert Frank gilt als einer der bekanntesten amerikanischen Fotografen, sein 1958 erschienenes Fotobuch THE AMERICANS als eine umfassende Dokumentation Amerikas und seiner Bewohner. Später widmete sich Frank auch dem Film und begann, hauptsächlich Independent Filme und Videos mit oder über befreundete Künstler zu machen.
Seit Anfang der 90er-Jahre arbeitet er mit der Cutterin Laura Israel – die den Spirit und die Direktheit von Franks Bildsprache unterstützt und für ihn umsetzt. DON’T BLINK ist Israels Porträt ihres Freundes und Kollegen. DON’T BLINK ist auch das Porträt eines künstlerischen Lebenswerks, der Einblick in ein Leben, dessen Maxime immer die Gegenwartskunst ist und war.
Musik, Fotografie, Film und Videokunst – DON’T BLINK zeigt Frank mit Freunden wie Jack Kerouac, den Rolling Stones, Ed Lachman. Und er zeigt ihn mit seiner Frau June Leaf, die selbst auch Künstlerin ist. DON’T BLINK ist ein Kunstwerk - ein intensives Bildnis eines Künstlers, seiner Spontanität und Intuition.
«Israel, Musik-affin, präsentiert eine Jam-Session der Beats und Bilder, der Stimmungen und Sounds auf einer Reise durch die Zeit. New York in den fünfziger Jahren, dann Alabama, der Süden, die Rassenunruhen dort, schnell geschnitten, hart fotografiert, monochrom, Schuss, Gegenschuss. Der Film reist sogar zurück bis in die Wohnung von Franks bürgerlichen Eltern in Zürich Enge, ein fotoverrückter Industrieller, gerahmt von in Gold gefassten Ölschinken.» (NZZ)
«Zunächst wirkt Israels Film sehr wild, doch dann schafft sie so etwas wie eine chronologische Ordnung, ohne in den langweiligen Von-damals-bis-heute-Trott zu fallen, der Biografiefilmen oft eigen ist. Und während andere Vertreter dieses Genres manchmal karg wirken, als ob ihre Macher mangels Material auch noch das letzte Fötzeli Papier zeigten, auf dem der Porträtierte einmal einen Kugelschreiber ausprobiert hat, sprengen in Israels Film die Bilder und Töne beinahe den Rahmen der Leinwand.» (Züritipp)
«Lässt man sich auf die Bilderflut von «Dont Blink - Robert Frank» ein, bekommt man ein authentisches Porträt dieses eminent wichtigen Fotografen. Man lernt ihn sowohl als eigensinnigen Künstler als auch als grossen Menschfreund kennen.» (SRF)