OSLO, AUGUST 31ST

Im kino qtopia

Sonntag, 21.10.2012
18:30 Uhr
OSLO, AUGUST 31ST

OSLO, AUGUST 31ST

von Joachim Trier
Norwegen, 2011, ohne Dialoge de/fr, 96'
21:00 Uhr
OSLO, AUGUST 31ST

OSLO, AUGUST 31ST

von Joachim Trier
Norwegen, 2011, ohne Dialoge de/fr, 96'
Montag, 22.10.2012
20:30 Uhr
OSLO, AUGUST 31ST

OSLO, AUGUST 31ST

von Joachim Trier
Norwegen, 2011, ohne Dialoge de/fr, 96'
OSLO, AUGUST 31ST
von Joachim Trier
Norwegen, 2011, ohne Dialoge de/fr, 96'

 

Einst warst du der coolste Typ in ganz Oslo, erinnert sich Thomas im Gespräch mit seinem besten Freund Anders (Anders Danielsen Lie). Und Anders antwortet ihm nur lakonisch: Ich bin nur ein verzogener Bengel, ders vermasselt hat. Die beiden jungen Männer haben sich eine zeitlang nicht mehr gesehen, denn Anders war im Drogenentzug in einer Klinik auf dem Land. Für einen Tag ist Anders nun zurück in Oslo, der Stadt, deren Versuchungen er früher nicht widerstehen konnte. Zurück bei seinen Freunden, die ihr Leben inzwischen ohne ihn weitergelebt haben.

Anders ringt um seinen Platz in dieser Welt, die ihm einst weit offen stand. In ihm tobt ein Gefühlschaos: einerseits trauert er um seine verschwendete Zeit und um verpasste Chancen, er fühlt sich verloren und vom Glücklichsein ausgeschlossen - und gleichzeitig erkennt er, dass ein Neuanfang für ihn möglich sein kann.

So lässt er sich denn an diesem Tag in Oslo treiben, hat ein Vorstellungsgespräch für einen neuen Job, trifft seine alten Freunde wieder, landet auf einer Geburtstagsparty, später in einem Club, lernt ein Mädchen kennen – und findet doch nirgendwo Trost.

Nach dieser Nacht in Oslo wird es langsam wieder hell – und Anders scheint sich davon befreit zu haben, sich selbst etwas beweisen zu müssen. 

 

«Erheiternd ist „Oslo, 31. August“ bei Gott nicht. Doch er ist menschlich, geht herb und intensiv direkt unter die Haut und glüht da über Wochen beunruhigend nach. Ein starkes Stück.» (Filmportal 451° F)

«Oslo 31. August ist typisch europäisches Arthousekino, wie es besonders aus Frankreich oft zu sehen ist. Da offenbart sich aber dann doch ein ebenso sensibler wie unsentimentaler Umgang mit der Gefühlswelt des Protagonisten und eine handwerkliche Souveränität, die den Film zu einer Kostbarkeit machen.» (critic.de)

«Ein Film der Wehmut und zugleich voller Schönheit, ein Film der Schlichtheit und von bestechender formaler Stringenz, ein Film des pastellenen nordischen Lichts und seiner in Halbtonschritten verfahrenden Farbskala; ein Film aus dem Gestus der Erinnerung, des wehmütigen Abschiednehmens, und dies ohne ein Gran Sentimentalität.» (NZZ)

 

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