JOSCHKA UND HERR FISCHER

Im kino qtopia

Sonntag, 25.09.2011
18:30 Uhr
JOSCHKA UND HERR FISCHER

JOSCHKA UND HERR FISCHER

von Pepe Danquart
Deutschland, Schweiz, 2010, DE , 138'
21:15 Uhr
JOSCHKA UND HERR FISCHER

JOSCHKA UND HERR FISCHER

von Pepe Danquart
Deutschland, Schweiz, 2010, DE , 138'
Montag, 26.09.2011
20:30 Uhr
JOSCHKA UND HERR FISCHER

JOSCHKA UND HERR FISCHER

von Pepe Danquart
Deutschland, Schweiz, 2010, DE , 138'
JOSCHKA UND HERR FISCHER
von Pepe Danquart
Deutschland, Schweiz, 2010, DE , 138'

 

Er war 68er-Aktivist, Stadtguerillero, Taxifahrer, Sponti – er wurde hessischer Umweltminister in Turnschuhen und deutscher Aussenminister im Anzug: Das bewegte Leben von Joseph «Joschka» Fischer dient Regisseur Pepe Danquart als roter Faden, um von sechs Jahrzehnten deutscher Nachkriegsgeschichte zu erzählen.

Von den verlogenen 50er-Jahren, den wilden Tagen der APO und der «bleiernen Zeit» des RAF-Terrors über die Anfänge der Anti-Atomkraftbewegung und die Gründungsjahre der Grünen bis hin zum Fall der Mauer und der ersten rotgrünen Bundesregierung: Danquarts Film wird zu einer Zeitmaschine, die durch sechs Jahrzehnte fliegt – und Fischer zu einem Zeitreisenden, der manchmal kaum fassen kann, was in der Epoche, die ihn ebenso prägte wie er sie, alles geschehen ist.

Beeindruckende, teils noch nie gezeigte Dokumentarbilder und die zahlreichen Zeitzeugen, die neben Fischer zu Wort kommen – von Katharina Thalbach über Daniel Cohn-Bendit bis zur Band Fehlfarben – runden den Film ab zu einem so kontroversen wie unterhaltsamen Kaleidoskop aus Tagen, in denen keine Atempause gemacht wurde…

 

«Ein sehr kunstvoller Film ist das. Und man scheut nicht das Wort "lehrreich" - obwohl man viele in den Archivaufnahmen vorbeiflitzende Gesichter bereits kennen muss, um Zusammenhänge herstellen zu können.» (ZüriTipp)

«Der oscargekrönte Filmemacher will Fischer nicht demontieren, sondern seine Sicht auf eine (linke) Geschichte (West-)Deutschlands zeigen. Er vermeidet dabei bekannte Bilder und lädt die Älteren zu einer trotz der Länge kurzweiligen Zeitreise und die Jüngeren zu einer spannenden Nachhilfestunde ein.»
(zitty.de)

«Mit staatsmännischer Gestik schreitet Joschka Fischer sechzig Jahre Nachkriegsdeutschland ab und kommentiert mit selbstzufriedener Ironie die Stationen seiner Biographie.»
(süddeutsche.de)

«Geschichte und Politik stehen im Fokus, und dennoch ist Pepe Danquart, der aus seiner Sympathie für den Protagonisten keinen Hehl macht, eine unterhaltsame Dokumentation gelungen. Weil Vieles - wie die legendäre Vereidigung in Turnschuhen 1985 - auch seine komischen Seiten hat, ist der Film alles andere als eine tröge Geschichtsstunde.»
(Medientipp)

«"Joschka und Herr Fischer" handelt nicht in erster Linie von Joschka Fischer selbst, sondern genau genommen von der 68er-Generation: Einer Generation, die ihre Wut zuerst auf die Strasse trug, dann kanalisierte, gesellschaftliche Ideale formulierte und massgeblich dazu beitrug, dass Deutschland erwachsen wurde. Ein grossartiger Film.»
(Deutsche Welle)


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